Meschede und Hennesee sind über Himmelstreppe verbunden

Treppe und Aussichtsplattform sind ein attraktives Ausflugsziel.
Treppe und Aussichtsplattform sind ein attraktives Ausflugsziel.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Regionale Attraktion: Die Himmelstreppe zieht viele neue Besucher an. Trotz allgemeiner Begeisterung gab es aber auch Verbesserungsvorschläge.

Meschede.. Die Henne plätschert munter um die Kurven und begleitet die Spaziergänger auf ihrem Bummel über den Henne-Boulevard. Die Neugier hat sie wieder zahlreich aus dem Haus gelockt. Vorbei an grünen Wiesen mit kleinen Flecken Restschnee und den Klang des schnell treibenden Flüsschens im Ohr stehen sie schließlich vor ihnen: 328 Stufen, die scheinbar in den Himmel führen. „Das war ein imposanter Anblick von unten, die Treppe hoch zu sehen“, zeigen sich Reinhart und Barbara Hoheisel aus Berge beeindruckt.

„Der Begriff Himmelstreppe passt sehr gut! Wenn man hoch steigt, sieht man wirklich nur den Himmel“, sagten auch Carina Schemme und Timo Dickmann aus Bestwig begeistert. Und dann beginnen sie den Aufstieg. „Man tut etwas für seine Gesundheit“, freut sich Tülin Güleken aus Meschede. „Wenn man oben angekommen ist, hat man das Gefühl richtig etwas geschafft zu haben!“

Gut zu erreichen

Für einige der Ausflügler ist es der erste Besuch der Himmelstreppe, andere haben den Bau gespannt verfolgt. „Wir gehen hier oft spazieren und haben so schon den Bau beobachtet. Nun freuen wir uns, die Treppe auch mit der Nordic-Walking-Gruppe auszuprobieren“, erklärten Josef und Margarete Rennefeld aus Meschede. Auch Winfried Schwens aus Meschede ist ein regelmäßiger Besucher des Hennedamms: „Die Himmelstreppe hat meine Erwartungen erfüllt und ist wirklich ein schöner, gelungener Rundweg geworden.“

Die Himmelstreppe ist auch von anderen Spazierwegen aus zu erreichen, der Henne-Boulevard ist eine der beliebten Optionen. Viele Spaziergänger glauben, dass die Innenstadt so gut mit dem Hennesee verbunden ist: „Früher haben wir am Hennedamm geparkt und sind losgezogen, aber jetzt kann man toll aus der Stadt an der Henne entlang laufen“, freuen sich Carina Schemme und Timo Dickmann, und Ilka Brett aus Freienohl ergänzt: „Mit der Verbindung über den Henne-Boulevard schaffen es sicher mehr Leute an den See.“

Oben die Aussicht genießen

Trotz allgemeiner Begeisterung gab es auch einige Verbesserungsvorschläge: „Die Treppe ist super geworden, aber das Rostige ist nicht sehr schön“, befand Ina Pohl aus Meschede. Einige Ausflügler fanden, der Weg könne aus der Stadt besser ausgeschildert sein, oder es sollten ein paar mehr Bänke für ältere Wanderer aufgestellt werden. Aber auch da schieden sich die Geister: eine rostige Treppe könne auch als Kunstwerk verstanden werden, die Höhe und Breite der Stufen seien angenehm und es gäbe ja Plattformen zum Verschnaufen.

Letztlich erklommen sowohl die Kleinkinder als auch die jungen Erwachsenen und die älteren Wanderer die Himmelstreppe und genossen zufrieden die Aussicht von der Plattform auf dem Hennedamm. „Wir kommen auf jeden Fall wieder!“ war das positive Resümee bevor es in alle Richtungen weiterging – einige weiter um den See herum oder zu heißer Schokolade und Kaffee.

Dass die Himmelstreppe schon eine regionale Attraktion ist, dafür sorgten die Mescheder selbst: „Weihnachten war hier eine Völkerwanderung“, erzählte Winfried Schwens.