Meschede im Auf- und Umbruch

Meschede..  Die Entwürfe und deren Ausführung, gerade im Kreuzungsbereich B 55/B7, erforderten Ende der vierziger, Anfang der fünfziger Jahre neue Ideen.

Pastor Josef Künsting wehrte sich erfolgreich gegen Veränderungen am Standort der St.-Walburga-Kirche. Das alte Rathaus gegenüber verschwand. Der Hennefluss erhielt den bis heute gültigen Verlauf.

Den Bemühungen um die Neugestaltung des heutigen Kaiser-Otto-Platzes stand am Anfang der Fünfziger nichts mehr im Wege. Die komplette Verlegung des „Sauerländer Autovertriebs“ und die Versetzung des Hotels der Familie Gercken schaffte auf der östlichen Seite des Henneufers Baugelände. Das äußerst massive Wohn- und Geschäftshaus der Familie Theodor Meschede, durch mehrere Fliegerbomben im Februar 1945 zerstört, konnte versetzt einem Neubau weichen. Dadurch entstand viel Platz.

Die Zeughausstraße bekam daher den Anschluss ohne Knick zur Kreuzung. Eine Gefahrenquelle für Autos und Fußgänger verschwand.

Text: Archiv Bernd Schulte