Massenflucht aus St. Walburga beenden

Erneuter Rücktritt eines Mitglieds Kirchenvorstand St. Walburga Meschede..  Nach dem kompletten Rücktritt des Pfarrgemeinderates in Sankt Walburga Meschede, dem nun auch noch Vertreter des Kirchenvorstandes gefolgt sind, ist die pauschale Stellungnahme und Erklärung von Pfarrer Günter Eickelmann, die er in dem Gottesdienst am 13. Juni abgegeben hat, mehr als blass und das gezeigte Bedauern über den letzten Rücktritt von Ralf Schröter ist nicht ehrlich gemeint.


Wie viele hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder im pastoralen Raum müssen ihre Arbeit noch beenden, bis das Erzbischöfliche Generalvikariat (EGV) in Paderborn reagiert und erkennt, dass schnellstmöglich eine Änderung in der Zusammenarbeit (Hauptamtliche und Ehrenamtliche ) erfolgen sollte, um diese Massenflucht aus der Gemeinde St. Walburga zu beenden.


Man sollte sich wieder mehr der eigentlichen seelsorgerischen Aufgabe stellen. Warum will man nicht erkennen, wie die Christen in den Gemeinden über viele Jahrzehnte ihren Glauben gelebt haben und wie sie auch zukünftig nach den erforderlichen strukturellen Veränderungen weiter nach der christlichen Regeln leben möchten?


Dass eine Umstrukturierung in den Kirchen notwendig und erforderlich war, ist sicherlich allen bekannt. Nur die Art und Weise, wie dieses teilweise bestimmend und restriktiv von den Hauptamtlichen der Kirche vollzogen wird, ist nicht mehr zu verstehen.


Was muss eigentlich noch alles geschehen, bis man an entscheidender Stelle (EGV) eine personelle Entscheidung trifft, die dann das Gemeindeleben wieder neu beleben kann. Beispiele in anderen pastoralen Räumen zeigen, dass es auch anders gehen kann.


Auch dass Kirchengemeinden, die sich kritisch über die Art und Weise, über Strukturen und über den Leiter im Pastoralen Raum äußern, damit bestraft werden, dass diese Gemeinden nicht mehr besucht werden und gemieden werden wie der Teufel das Weihwasser meidet.

Einladungen an Günter Eickelmann zur Teilnahme an Kirchenvorstandssitzungen werden nicht wahrgenommen, wo man sicherlich das eine oder andere im Vorfeld hätte abklären können. Selbst bei runden Jubiläen kirchlicher Einrichtungen (z. B. 50 Jahre St.-Jakobus-Kindergarten Remblinghausen) hält es Pastor Eickelmann nicht für notwendig, bei diesem Festakt anwesend zu sein, um ein Grußwort an die Einrichtungen und deren Mitglieder zu richten.
Helmut Schauerte,
Kirchenvorstand St. Jakobus Remblinghausen