Lesungen und Musik

Eversberg..  Im Januar 2015 jährt sich der Todestag von Matthias Claudius zum 200. Mal. Zu Lesungen, Texten und Musik rund um den heute noch populären Lyriker und Journalisten lädt daher für Sonntag, 25. Januar, um 15.30 Uhr das nach ihm benannte Matthias-Claudius-Haus in Meschede-Eversberg ein.

„Der Mond ist aufgegangen“

Matthias Claudius gilt als wichtiger Vertreter der literarischen Empfindsamkeit. Bekannt sind heute vor allem noch sein Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“, Lieder wie „Wir pflügen und wir streuen“ oder auch das Gedicht „Der Tod und das Mädchen“, das in der Vertonung von Franz Schubert unsterblich wurde. Matthias Claudius schuf allerdings noch weit mehr Gedichte, die in ihrer ebenso einfachen wie eindringlichen Sprache und Gedankenwelt heute noch berühren. Er verfasste journalistische Texte und Aphorismen in großer Zahl, war mit Herder und Klopstock befreundet.

Einblicke in Leben und Werk geben bei der Veranstaltung im Matthias-Claudius-Haus Pfarrer Dr. Udo Arnoldi, Pfarrerin Karin Neumann-Arnoldi und deren Tochter Luise Arnoldi. „…und die Vögel singen weiter“ lautet das Motto des Nachmittags in Anlehnung an einen Aphorismus von Matthias Claudius. Bekannte und unbekannte Texte werden vorgetragen und in sein Leben eingezeichnet. Musik und Gesang runden den Vortrag ab. Das Matthias-Claudius-Haus ist die Ferien- und Tagungsstätte der Diakonie Ruhr-Hellweg und fühlt sich ihrem Namensgeber seit jeher verbunden. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Arnsberg statt.

Der Nachmittag beginnt mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, Spenden hierfür werden gern entgegengenommen.