Leerer Beutel – große Sprünge

Nix im Beutel, aber große Sprünge machen. So gesehen ist das Beuteltier im Sauerland in der falschen Region unterwegs. Denn manche Kommunen sind in der Tat ganz schön klamm, aber die großen Sätze verkneifen sie sich ohnehin schon. Dass die Nachricht über ein ausgebüxtes Tier auf so viel Resonanz stößt, ist schon erstaunlich. Mehr als 16 000 Mal wurde das Thema auf unserer facebook-Seite angeklickt und ausgiebig kommentiert.

„Man munkelt, es habe die Post rumgebracht“, schreibt ein User mit einem Augenzwinkern. „Ich habe eben ein Nilpferd mit Ballettröckchen bei mir im Garten gesehen. Hicks, muss ich das jetzt auch melden“, meint ein Leser, der die Nachricht wohl als Gag aufgefasst hat.

Story ohne Ende?

Ein anderer will ein Krokodil im Garten gesehen haben. Der Nächste meint: „Der Besitzer ist vermutlich in Urlaub.“

Jedenfalls sorgt so ein Känguru für Gesprächsstoff. Schön war das Telefonat mit dem Hallenberger Bürgermeister, der nicht wusste, dass auch in seinem Stadtgebiet acht Tiere leben. Das den Künsten zugewandte Stadtoberhaupt meinte aber schlagfertig: „Wenn eins davon malen oder musizieren könnte, hätte ich es bestimmt gekannt.“ Das wäre dann aber Teil 3 der Känguru-Story.