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Kurioses von Planern: Hängebrücke und Kunst-Insel

31.01.2012 | 17:14 Uhr
Kurioses von Planern: Hängebrücke und Kunst-Insel
Die Potenziale des Hennesees sollen weiter entwickelt werden – das erhofft sich die Stadt Meschede durch eine Beteiligung an dem Regionale-Projekt „Sauerland-Seen“. Fotos: Hans Blossey

Meschede.   Viele Ideen sind bei den Werkstattgesprächen zur Zukunft des Hennesees geboren worden – auch etliche kuriose. Wie die Hängebrücke über die Horbacher Bucht, das Wohnen im Baumhaus oder die neue „Kunst-Insel“ am Randweg.

Viele Ideen sind bei den Werkstattgesprächen zur Zukunft des Hennesees geboren worden – auch etliche kuriose. Wie die Hängebrücke über die Horbacher Bucht.

1,2 Millionen Euro würde die 250 Meter lange schwingende Verbindung kosten, die die Wanderstrecke um die Horbacher Bucht verkürzen würde. „Eine Hängebrücke wäre auch ein Abenteuer“, sagt Stadtplaner Klaus Wahle – er weiß aber auch, dass es eine ingenieurtechnische wie architektonische Herausforderung wäre.

Angedacht ist sogar, die jetzige Halbinsel am See-Randweg (unweit der Sperrmauer) abzugraben und zu einer echten Insel zu machen, mit dem Land durch einen Steg verbunden. Entstehen würde dabei ein besonderes Eiland: Eine „Kunstinsel“ im Hennesee, vorgesehen für die Installation von Kunstwerken.

Erste grobe Skizzen sind das alles, meint Fachbereichsleiter Martin Dörtelmann. Etwa die Idee am Hentenberg (das ist die Fläche, die gegenüber vom Großraumparkplatz an der B 55 in den Hennesee ragt) neue Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen – beispielsweise als „Baumhausresort“. Unkonventionelle Unterkünfte, erschwinglich für Familien sollen es sein, denn eine Konkurrenz zum Welcome-Hotel oder zu den Ferienhäusern in Mielinghäusern soll dadurch nicht entstehen. Mit heimischen Unternehmen soll gesprochen werden, ob sie ein Interesse haben, sich hier einzubringen, sagte Bürgermeister Uli Hess.

In der Badebucht hat ein Planungsbüro breite Terrassen angedacht, die bis hinunter ins Wasser reichen. In die Holzstege sollen zum Teil Sandkästen integriert werden. In der Badebucht könnte Schwimmer die „Tidekunst“ erwarten: Im Wasser sollen Figuren stehen, am Ufer Schriftzüge.

Für die Schiffsanlegestelle sieht ein Büro die Schaffung von Sitzstufen vor, auf denen Besucher auf die „Hennesee“ warten können. Behinderte sollen mit ihrem Auto bis hinunter zur Anlegestelle fahren dürfen, wo einige Stellplätze für sie entstünden.

Als wünschenswert werden auch die Öffnung des Segel- und des Ruderclubs für den allgemeinen Besucherverkehr angesehen. Auch ein privater Bootsverleih wird als sinnvoll erachtet.

Jürgen Kortmann

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