„Kooperation hat Meschede einen neuen Geist gebracht“

Meschede..  Das Mescheder Stadtmarketing hat nach 14 Jahren einen neuen Vorsitzenden: Peter Schulte aus Remblinghausen löst Heinz-Dieter Tschuschke ab.

Zufall dabei ist, dass der Vereinsvorsitz damit weiter eng mit der Sparkasse Meschede verbunden bleibt: Heinz-Dieter Tschuschke ist, bis zum Erreichen seines Ruhestandes, noch bis Ende Juni deren Vorstandsvorsitzender. Auch in dieser Position wird Peter Schulte (derzeit stellvertretendes Vorstandsmitglied) dann sein Nachfolger.

Schwierige Anfänge

Heinz-Dieter Tschuschke hat die gesamte Entwicklung des Stadtmarketing-Vereins mitgemacht. Er war dabei, als 1998 Gutachter einen entsprechenden Prozess empfohlen hatten, um Meschede in den Bereichen Wirtschaft, Wohnen und Tourismus zu entwickeln. 2001 resultierte daraus die Vereinsgründung. Tschuschke ist seitdem ununterbrochen der Vorsitzende.

„Das war keine Einbahnstraße ins Glück“, sagt er rückblickend. Die Finanzierung war schwierig, wegen nur befristeter Verträge gab es ständige Personalwechsel mit insgesamt fünf Geschäftsführern. Erst seit letztem Jahr gibt es mit Christina Henke eine unbefristet tätige City-Managerin. Jetzt ist die erhoffte Kontinuität da, Tschuschke übergibt ein geordnetes Haus und sieht das Stadtmarketing „in der Erfolgsspur“. Er freut sich auf die nächsten Veranstaltungen des Stadtmarketings Ende April/Anfang Mai an der Henne. Das bisherige hauptamtliche Dreier-Team des Stadtmarketings an der Le-Puy-Straße soll noch um einen Auszubildenden im Bereich Veranstaltungskaufmann/-kauffrau erweitert werden.

Besondere Vereins-Struktur

Der Verein hat eine besondere Konstruktion. Darin wirken die Stadt Meschede und die Dachorganisationen der Kaufleute („Meschede aktiv“), der Wirtschaft („Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft“) als Finanziers sowie - als zusätzliche gestaltende Kräfte - der Tourismus und der Bereich Kultur und Sport mit. „Sie alle prägen Meschede. Diese Kooperation hat einen neuen Geist gebracht“, ist Heinz-Dieter Tschuschke überzeugt. Dadurch sei es zum Beispiel zuletzt gelungen, alle Grundstückseigentümer in der Fußgängerzone an einen Tisch zu bekommen, um über die Umgestaltung zu sprechen: „Vor 14 Jahren wäre das nicht gelungen. Das wäre ein Un-Thema gewesen.“