Konzert ist „reine Blechsache“

Schmallenberg..  Als die fünf Musiker von „Reine Blechsache“ am Pfingstmontag ihren Konzertraum in der evangelischen Christuskirche betraten, trauten sie ihren Augen kaum: Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Es mussten sogar noch Papp-Kartons als Stühle herhalten.

Nachdenken und Lachen

„Reine Blechsache“ begrüßte ihr Publikum mit der Suite „Three 4 Five“ von Chris Hazell, in der Komponist vom Laufsteg in London, vom aufregenden Kuscheln und Knutschen in Los Angeles sowie von einem Tanzfestival in Irland berichtet.

Musiker Mathias Pfläging führte mit Witz und Charme durch das Programm. Er und seine Kollegen hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Publikum zum Nachdenken anzuregen, aber auch Anlass zum Lachen zu bieten.

Nach der ruhigen und romantischen Ballade „Die letzte Rose des Sommers“, die Zoltan Fancsik eindrucksvoll mit seiner Trompete in Szene setzte, wurde das Publikum ins Weltall gebeamt: „Spaß mit Brass bis ins 25. Jahrhundert“ – auch die bekannte Star-Trek-Suite stand auf dem Programm. Sie spiegelt die vier Serienklassiker „Raumschiff Enterprise“, „Voyager“, „Deep Space Nine“ und „Next Generation“ wider. Großartige Musik, die das Publikum mit großem Applaus belohnte.

Das Tuba-Solo „Old Man River“ und die „Sea Sketches“ von Ian Mac Donald standen vor dem „Phantom der Oper“ auf dem Programm. So mancher Zuhörer wunderte sich, welche verschiedenen Klänge mit lediglich fünf Musikern möglich sind. Ob individuell solistisch oder als großer Klangkörper – „Reine Blechsache“ wusste das Publikum in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern. Am Ende des Konzerts gab es gab minutenlange „stehende Ovationen“ für die Musiker.

„Gerade vor heimischem Publikum ist die Anspannung groß“, gaben die Musiker zu. „Aber wir sind glücklich, dass unser neues Programm so gut angekommen ist und wir extrem positive Resonanz bekommen haben.“