Das aktuelle Wetter Meschede 10°C
FC Ostwig-Nuttlar

Klicken statt kicken

20.02.2010 | 08:00 Uhr
Klicken statt kicken

Ostwig. Für den FC Ostwig-Nuttlar geht es um eine ordentliche Stange Geld. Für den Gewinner des BayWa-Cups gibt es 25 000 Euro. Das Besondere daran: Nicht die sportliche Leistung entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Im Internet bestimmen die Nutzer, wer weiterkommt. Unsere Zeitung hat mit Timo Liese, dem stellvertretenden Vorsitzenden des TV Germania Ostwig, über das Gewinnspiel und den möglichen Geldsegen gesprochen.

Frage: Worum handelt es sich bei dem BayWa Cup?

Timo Liese: Der Cup wird vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen in Kooperation mit einer Baustofffirma veranstaltet und dient der Förderung von Sportvereinen. In einem Abstimmungswettbewerb im Internet treten verschiedene Vereine und Mannschaften gegeneinander an. Der Gewinner erhält schließlich Baustoffe im Wert von 25 000 Euro, der Zweitplatzierte immerhin noch eine Gutschrift über 5000 Euro.

Frage: Wofür würden TV und FC den Gewinn einsetzen?

Liese: Wir, die Vereinsvorstände, sind dafür da, um attraktive Angebote und Rahmenbedingungen für ein funktionierendes Vereinsleben zu schaffen. Dazu zählen Sportstätten und natürlich auch ein Vereinsheim. Um das zu erhalten sind einige Renovierungen am Sportheim unbedingt erforderlich, die wir mit dem Gewinn umsetzen möchten. Zum Beispiel ist eine multifunktionale Nutzung des Innenraums als Umkleidemöglichkeit wie auch Versammlungsraum vorgesehen. Des Weiteren sind Maßnahmen zur Energieeinsparung geplant und die sanitären Anlagen müssen erneuert werden. Durch den Gewinn könnten wir unsere Mitgliederbeiträge schonen und das Sportangebot verbessern.

Frage: Wie ist der BayWa-Cup aufgebaut?

Liese: Insgesamt haben sich 230 Mannschaften um die Teilnahme beworben. Eine Jury hat unter allen Bewerbern 64 ausgewählt, um diese in KO-Runden gegeneinander antreten zu lassen. Dabei stehen sich also immer zwei Mannschaften gegenüber. Auf der Homepage können die Internetnutzer zur Zeit für ihren Favoriten abstimmen. Die Stimmen werden dann ins Verhältnis zur Größe der teilnehmenden Mannschaft gesetzt. Das Team mit dem besten Wert gewinnt und rückt eine Runde vor. Bisher konnten wir uns gegen alle Gegner behaupten und stehen im Viertelfinale. Jetzt geht es natürlich richtig zur Sache.

Frage: Wie kann man den FC Ostwig-Nuttlar unterstützen?

Liese: Jeder kann sich auf der Seite www.baywa-cup.de anmelden und erhält dann Zugriff auf die Abstimmung. In jeder Runde muss man seinem Favoriten erneut seine Stimme geben. Der Abstimmungszeitraum für das aktuelle Viertelfinale läuft noch bis zum 24. Februar. Am Montag, 1. März beginnt dann die Abstimmung für das Halbfinale. Das Spiel ist absolut seriös und die Veranstalter gehen mit den Nutzerdaten verantwortungsbewusst um. Wir hoffen, dass sich viele Menschen aus der Umgebung beteiligen und setzen auch auf die Unterstützung unserer Nachbarvereine. Die Renovierungsarbeiten werden auch ihnen zu Gute kommen, wenn sie bei sportlichen Veranstaltungen unsere Gäste sind.

Stephan Happel

Facebook
 
Kommentare
23.02.2010
18:51
Klicken statt kicken
von Gemeinde Bestwig | #2

Sehe ich genau so,
wenn man einen Verein aus der Gemeinde unterstützen kann, dann sollte man dies auch tun.

21.02.2010
23:51
Klicken statt kicken
von thorstenGemeindeBestwig | #1

Das ist ja echt ne spannende Sache. Ich hab mich mal registriert...

http://www.baywa-cup.de/index.php?page=registrieren

Ich bin ja nicht immer ein Freund vom FC Ostwig/Nuttlar, aber die Sauerländer sollten bei so einer Sache zusammen halten.

Gruß aus der Gemeinde!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2616715/create

Aktuelle Fotos und Videos
Schützenfest Oberhenneborn
Bildgalerie
Kieserling König
Schützenfest Bremke
Bildgalerie
"Schmiede" Schulte
Schützenfest Heringhausen
Bildgalerie
Bathen trifft
Schützenfest Olpe
Bildgalerie
König Karbon
Aus dem Ressort
Stolpersteine lassen auch hoffen
Geschichte
Bitte keinen Bogen aus falsch verstandener Ehrfurcht darum machen. Sondern stehen bleiben, sich hinunter beugen, lesen, die Namen auf sich wirken lassen. Und, ja: Man darf auch darüber laufen. Seit gestern erinnern „Stolpersteine“ an die Juden, die aus Meschede deportiert und dann von den Nazis
Foto
Tannenbaum-Erzeuger wollen umweltfreundlicher anbauen
Landwirtschaft
Die 50 größten Tannenbaum-Erzeuger im Sauerland wollen künftig umweltfreundlicher anbauen. Sie kündigten den teilweisen Verzicht auf Spritzmittel an.