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Kirmes

Kirmestrubel in Meschede wieder rund um den Schützenplatz

28.01.2012 | 09:00 Uhr
Schriftführer Christoph Menke (links) und Hauptmann Andreas Diemel-Kotthoff mit dem ersten Entwurf für ein Kirmes-Plakat. Fotos: Jürgen Kortmann

Meschede.   Die Meschedes Kirmes kehrt von diesem Jahr an dorthin zurück, wo sie einmal begonnen hat – gefeiert wird vom 31. August bis 3. September rund um den Schützenplatz an der Schützenstraße. „Meschede mittendrin“ soll das neue Fest am neuen, alten Platz heißen.

Zurück zu den Wurzeln. Meschedes Kirmes kehrt von diesem Jahr an dorthin zurück, wo sie einmal begonnen hat – gefeiert wird vom 31. August bis 3. September rund um den Schützenplatz an der Schützenstraße. „Meschede mittendrin“ soll das neue Fest am neuen, alten Platz heißen.

„Wir Schützen haben uns in der Stadt der Brauchtumspflege verschrieben – und die beschränkt sich nicht auf das Schützenfest“, sagt Andreas Diemel-Kotthoff, Hauptmann der St.-Georgs-Schützen. Deshalb war die Abschaffung oder Aussetzung der Kirmes nie ernsthaft ein Thema: „Wir glauben, dass uns ohne Kirmes etwas fehlen würde.“

Wegen der Henne-Öffnung muss sich die Kirmes vom bisherigen Standort in der Innenstadt verabschieden. Bei der Suche nach Alternativ-Standorten wurde die Ladestraße an der Bahn näher unter die Lupe genommen, aber als zu klein und (wegen der Bahn) für zu gefährlich befunden. So lief alles auf den eigenen Schützenplatz der Bruderschaft hinaus: Den werden die Schützen für die Kirmes nutzen, ebenso den angrenzenden Parkplatz von Honsel-Martinrea – dieser ist von der Stadt an das Unternehmen verpachtet, im Pachtvertrag findet sich aber die Klausel, dass die Stadt für Volksfeste auf die Fläche zurückgreifen kann. Von der Fläche her wird die neue Kirmes genauso groß sein wie die alte. Organisiert wird sie wieder von Schausteller Rudi Isken, der schon Kollegen dafür anwirbt. Der Parkplatz parallel zur Schützenhalle wird nicht in Anspruch genommen.

St.-Georgs-Kirmes 2011

Bei seiner Bestandsaufnahme hat das Schützen-Vorstandsgremium (neben Diemel-Kotthoff auch Christoph Menke, Hubert Laukämper und Christoph Polle) klar erkannt: „Wir haben kein Thema, für das die Mescheder Kirmes steht“, so der Hauptmann. Das soll sich bei „Meschede mittendrin“ auf Dauer ändern. Denn die Schützen werden dafür abends ihre Halle öffnen: „Wir brauchen ein Rahmenprogramm, das dauerhaft funktioniert.“ Angesprochen fühlen sollen sich dadurch unterschiedliche Altersgruppen. Angedacht ist freitags ein Themenabend etwa unter dem Motto „Kinoklassiker“ samt DJ und Showprogramm, samstags ein Event vielleicht für Vereine, sonntags der Auftritt einer Revivalband, montags eine Abschlussfeier mit Lasershow in der Halle.

An Details wird gefeilt. Zum Beispiel, ob ein Shuttlebus Besucher aus der Stadt zur Schützenstraße fährt. Ein Höhenfeuerwerk gibt es montags nicht mehr – dafür wären 200 Meter Abstand zu den Häusern nötig.

Jürgen Kortmann



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