Kindertagesstätte feiert ihr Jubiläum

Meschede..  Die Kita St. Raphael in Meschede feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Das ist natürlich ein besonderer Anlass zum Feiern – nicht nur für die Kinder, die Erzieherinnen und die Eltern. Auch viele ältere Bewohner aus Meschede und Umgebung kennen die Einrichtung aus ihren eigenen Kindheitstagen und blicken sicher auf viele frohe Momente und Erinnerungen zurück.

Zu Beginn der 60er-Jahre wurde die Ittmecke als Wohngebiet erschlossen. Viele junge Familien zogen in ihre neu errichteten Häuser und der Bau eines Kindergartens erwies sich als unumgänglich.

Weihe durch Pfarrer Robert Beule

Die Pfarrgemeinde St. Walburga ergriff die Initiative und baute mit finanzieller Unterstützung der Stadt und des Kreises Meschede den neuen Kindergarten. Am 23. Oktober 1965 weihte der damalige Pfarrer Robert Beule, der auch heute noch in Meschede lebt, die Einrichtung feierlich ein. Der Kindergarten bekam den Namen nach „St. Raphael“, dem Schutzpatron der Kinder.

In den vergangenen 50 Jahren sind in der Einrichtung sehr viele Kinder ein- und ausgegangen. Im Lauf der Zeit hat sich vieles verändert und der Kindergarten stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen. Heute werden die zu betreuenden Kinder immer jünger und durch die Berufstätigkeit vieler Elternpaare ist inzwischen eine Ganztagsbetreuung notwendig geworden. Dazu gehören auch das gemeinsame Mittagessen sowie die Schlaf- und Ruhezeiten für die Kinder.

Die Einrichtung verfügt über fachlich spezialisiertes Personal, um auf die Bedürfnisse der Familien eingehen zu können. Personell gibt es bei allen Veränderungen zwei Konstanten: Zwei Erzieherinnen arbeiten seit 1977 (mit Elternzeit) und ausschließlich seit 1979 in der Kindertagesstätte.

Einladung an alle

Gemeinsam mit den jetzigen Kindern, Eltern und Erzieherinnen lädt das Kita-Team St. Raphael zum Jubiläum für den kommenden Sonntag alle ein, die sich mit der Einrichtung verbunden fühlen, die selbst einmal Kindergartenkind oder auch Erzieherin in St. Raphael waren und die sich für das „Geburtstagskind“ interessieren.