Kaminbrand durch Funkenflug in Mehrfamilienhaus in Berge

60 Feuerwehrleute bekämpften den Kaminbrand in einem Mehrfamilienhaus in Meschede-Berge.
60 Feuerwehrleute bekämpften den Kaminbrand in einem Mehrfamilienhaus in Meschede-Berge.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Ursache für den Kaminbrand in Meschede-Berge steht fest: Weil der der Kondensatablauf des Kamins nicht verschlossen war, traten nach unten Glut und Funken aus.

Meschede-Berge.. Feuerwehren aus Berge, Freienohl, Grevenstein, Olpe und Visbeck waren am Freitagabend im Einsatz. Unterstützt von der Drehleiter aus Meschede bekämpften insgesamt 60 Feuerwehrleute unter der Leitung von Johannes Thüsing einen Kaminbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Alte Kirche.

Der Brand war gegen 21 Uhr im zweiten Stock ausgebrochen. Alle Hausbewohner blieben unverletzt. Sie konnten noch selber das Gebäude verlassen. Rettungsdienst und DRK waren mitalarmiert worden. Die Löscharbeiten waren aufwändig, weil an einem Balkon die Holzverkleidung gelöst werden musste, um eventuelle Glutnester zu finden.

Nach den Ermittlungen der Sachverständigen - unterstützt durch die Aussage des Bezirksschornsteinfegers - brach der Brand auf dem Balkon der Dachgeschosswohnung im Bereich des von außen angebrachten Edelstahlkamins aus. Hier war der Kondensatablauf des Kamins nicht verschlossen. Glut bzw. Funkenflug konnten so nach unten austreten. In der Wohnung wurde zeitgleich ein Kaminofen befeuert.

Verrauchte Räume sind nicht mehr bewohnbar

Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf etwa 30 000 Euro. Die verrauchten Räume in dem Mehrfamilienhaus sind nach dem Kaminbrand unbewohnbar.