Jugendfeuerwehr 24 Stunden im Einsatz

Das Löschen eines Flächenbrandes mit Wasser und Feuerlöschern gehört zum breiten Einsatzspektrum, das die Nachwuchskräfte der Esloher Gemeinde-Feuerwehr bei der 24-Stunden-Übung absolvieren.
Das Löschen eines Flächenbrandes mit Wasser und Feuerlöschern gehört zum breiten Einsatzspektrum, das die Nachwuchskräfte der Esloher Gemeinde-Feuerwehr bei der 24-Stunden-Übung absolvieren.
Foto: Gudrun Schukte
Was wir bereits wissen
Zum zweiten Mal hat die Gemeinde-Jugendfeuerwehr eine 24-Stunden-Übung durchgeführt. Das heißt, alle Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr waren von Freitag- bis Samstagabend im Einsatz.

Eslohe.. Auf dem Plan standen Notfall-Übungen, Schulungen, Geräte- und Fahrzeugpflege, aber auch Spiel und Spaß, gemeinsames Essen und Übernachten. 24 Stunden war die Gemeinde-Jugendfeuerwehr im Einsatz.

Los ging es am Freitagabend im Gewerbegebiet Cobbenrode. Auf dem Gelände der Firma Hammer galt es, einen Flächenbrand zu löschen. Geübt wurde die Wasserversorgung aus einem Hydranten und einem Tank, eine Straßensperrung und der Einsatz von Feuerlöschern. Schnell hatte der Nachwuchs seine Aufgabe erfüllt.

Weiter ging es zum Grillen nach Frielinghausen. Drei Stunden später rief wieder die Pflicht: Zum Übungsfeld gehörten eine Personensuche in der Nacht, ein Licht-Löschangriff, ein Lkw mit verlorener Ladung, Brände und zwei simulierte Verkehrsunfälle.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde noch für die Abnahme der „Jugend-Flamme“ Ende Mai geübt. Die Aktion krönte eine gemeinsame Abschlussübung an der Dorfhalle Frielinghausen.

Kameradschaft stärken

Vor zwei Jahren fand erstmals eine 24-Stunden-Übung statt. „Die Jugendlichen waren so begeistert, dass sie schon lange auf eine Wiederholung drängten“, so Thomas Gerhard, Leiter der Gemeinde-Jugendfeuerwehr Eslohe. „Es ist wichtig, dass die Jugendgruppen ich untereinander kennenlernen und miteinander arbeiten. Es ist die einzige Möglichkeit, dass alle etwas miteinander machen, von den Kleinsten bis zu den Größten. Die Kameradschaft steht im Mittelpunkt. Das Üben ist ein positiver Nebeneffekt.“ Wie bei den Großen gab es nach jeder Übung Manöverkritik. Bis auf Kleinigkeiten zeigten alle Beobachter und Verantwortlichen zufrieden.

„Es war eine ruhige und harmonische Aktion. Die jungen Kameraden würden am liebsten gleich wieder loslegen“, freute sich Thomas Gerhard.