„Industrielle Revolution“ in Südwestfalen

Meschede..  170 Teilnehmer aus Wirtschaft und Hochschule hatten sich zur Fachtagung in der Fachhochschule Südwestfalen angemeldet. Unter dem Titel „Industrie 4.0 – Relevanz für die mittelständische Industrie in Südwestfalen“ ging es um Themen von Automatisierungstechnik bis After Sales.

Eines zeichnete sich auf der von der Fachhochschule und den Industrie- und Handelskammern Arnsberg und Hagen gemeinsam veranstalteten Tagung ab: Industrie 4.0 wird als „vierte industrielle Revolution“ die Geschäftsmodelle vieler produzierender Unternehmen verändern.

Wie ein Puzzle

„Industrie 4.0 ist kein Gerät, das man kaufen kann, Industrie 4.0 ist wie ein Puzzle“, brachte Roland Petera von der Firma Haver und Boecker es in seinem Vortrag auf den Punkt. „Aber Industrie 4.0 ist ein Thema für die südwestfälische Industrie“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Ilona Lange. In einer Umfrage haben die südwestfälischen Industrie- und Handelskammern festgestellt, dass sechs von zehn Unternehmen in der Region sich bereits mit dem Thema befassen. Industrie 4.0 kombiniert Technologien aus dem Internet-Umfeld und moderne Produktionsmethoden. „Wir entwickeln uns von einer effizienzgetriebenen hin zu einer innovationsgetriebenen Volkswirtschaft“, so Prof. Dr. Ewald Mittelstädt. „Das birgt viele Chancen, aber auch Risiken.“