Im Einsatz für die Allgemeinheit

Die Beförderungen beim Löschzug Velmede-Bestwig: Von links Boris Hegener, Bürgermeister Ralf Péus, Wehrleiter Andreas Schulte, Markus Sattler, Stefan Schmidt, Niklas Hennemann, Salih Pistofoglu, Mathias Hoppe und Thomas Kremer.
Die Beförderungen beim Löschzug Velmede-Bestwig: Von links Boris Hegener, Bürgermeister Ralf Péus, Wehrleiter Andreas Schulte, Markus Sattler, Stefan Schmidt, Niklas Hennemann, Salih Pistofoglu, Mathias Hoppe und Thomas Kremer.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Zu 39 Einsätzen rückte der Löschzug Velmede-Bestwig im vergangenen Jahr aus und war damit über 773 Stunden für die Sicherheit der Bürger im Einsatz.

Bestwig..  Über 4444 Stunden ehrenamtlichen Engagements sorgen für Sicherheit in der Gemeinde Bestwig. Der Löschzug Velmede-Bestwig hat jetzt seine Zahlen des letzten Jahres vorgestellt und einen langjährigen Kameraden ausgezeichnet.

Zu 39 Einsätzen rückte der Löschzug im vergangenen Jahr aus und war damit über 773 Stunden für die Sicherheit der Bürger im Einsatz. Hinzu kommen zahlreiche Bereitschaftsdienste mit über 750 Stunden. Insgesamt wickelten die Brandschützer zehn Brandeinsätze sowie acht technische Hilfeleistungen ab. Dazu zählen Ölspuren, Unwettereinsätze und Verkehrsunfälle. Hinzu kommen noch Alarme von Brandmeldeanlagen, Brandsicherheitswachen und überörtliche Hilfeleistungen nach dem Orkan im Ruhrgebiet. Größter Einsatz war der Brand einer Lagerhalle auf der Alfert, die in der Nacht von Schützenfest-Montag niederbrannte. Weil hier auch viele Reifen und Kühlschränke verbrannten, kam die Feuerwehr Arnsberg zum Einsatz, die über ein Fahrzeug mit viel Löschschaum verfügt.

Ständige Weiterbildung unerlässlich

Neben dem Einsatzdienst wurden auch über 2011 Stunden in die Aus- und Fortbildung investiert. Dienstabende und Lehrgänge nutzten die Kameraden im vergangenen Jahr, um sich mit neuen technischen Eigenschaften bei Fahrzeugen oder neuen Techniken bei der Brandbekämpfung zu beschäftigen. Diese ständige Weiterbildung ist unerlässlich. Nur so können die Feuerwehren neue technische Herausforderungen im Ernstfall meistern. Weitere Stunden leisteten die Kameraden im Bereich der Brandschutzerziehung in den Kindergärten und der Grundschule sowie in der Arbeit für die Jugendfeuerwehr. Aber nicht nur im Bereich des Brandschutzes war der Löschzug im abgelaufenen Jahr aktiv. Bei der Aktion „Saubere Landschaft“ hat der Löschzug die Dorfgemeinschaft unterstützt, ebenso wie bei den Vorbereitungen zur Eröffnung der Veledahöhle. Zum Zapfenstreich wird in jedem Jahr die St.-Andreas-Schützenbruderschaft unterstützt.

Personell steht der Löschzug mit 42 Mitgliedern und fünf Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr ganz gut da. „Mitgliedergewinnung ist aber weiterhin ein zentrales Thema“, betont Löschzugführer Thomas Kremer, „ die Feuerwehr, aber genauso die Gemeinde und die Ratsvertreter müssen alle gemeinsam weiter an dem Thema Personal arbeiten.“

Ernennungen und Beförderungen

Einige bauliche Maßnahmen am Gerätehaus konnten im vergangenen Jahre durch die Unterstützung von Seiten der Gemeinde bereits erfolgreich abgeschlossen werden. So ist die Fahrzeughalle mit neuer Elektrik und neuer Beleuchtung ausgerüstet worden und der Eingangsbereich wurde umgebaut. Ein Umbau des Schulungsraums ist bereits in Planung.

Auch Ernennungen und Beförderungen standen an diesem Abend an. Andreas Schulte, Leiter der Feuerwehr, ernannte Salih Pistofoglu, Niklas Hennemann und Markus Sattler zu Feuerwehrmännern. Stefan Schmidt wurde zum Oberbrandmeister befördert, Mathias Hoppe zum Brandinspektor.

Eine ganz besondere Ehrung wurde Hans Imensek zu Teil. Er kann inzwischen auf 60 Jahre in der Feuerwehr zurückblicken. Für sein langes Engagement erhält er das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Im Februar 1955 hat er seinen aktiven Dienst in der Feuerwehr angetreten, Lehrgänge absolviert und ist seitdem immer dabei. Auch wenn er seit 1996 in der Ehrenabteilung ist, bei allen Veranstaltungen ist er regelmäßiger Gast. Wehrführer Andreas Schulte und der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Schwarz freuen sich über dieses langjährige und unermüdliche Engagement.