Heringhausen von seiner schönsten Seite

Foto: Mustafa Amet
Was wir bereits wissen
Es ist noch ein Weilchen hin, bis zum Kreisschützenfest 2017. Doch schon jetzt steckt die Heringhauser St.-Jakobus-Bruderschaft als Ausrichter mitten in den Vorbereitungen.

Heringhausen..  Es gibt schon ein Logo und eine Homepage (www.ksf2017.de). Wir haben mit dem Ersten Brudermeister Stephan Gerbracht gesprochen.

Wie weit sind die Planungen für das große Fest vorangeschritten?

Stephan Gerbracht: Wir haben innerhalb des Vorstandes sieben Arbeitskreise gebildet, um die Planungen strukturiert voranzutreiben. Die Kreise decken die Themen Festablauf, Logistik und Technik, Werbung und Schriftverkehr, Finanzen und Gastronomie, Kreisschützenfest-Party, Behörden und Genehmigungen sowie Personal ab. Bei der Frühjahrsgeneralversammlung haben wir die Kreise jetzt erweitert. Pro Gruppe haben sich im Schnitt rund fünf Schützenbrüder zur Mitarbeit bereiterklärt.

Sind Sie damit zufrieden?

Ja, zunächst auf jeden Fall. Das ist für die in der Versammlung anwesenden Mitglieder eine gute Quote. Dennoch sollten die einzelnen Kreise in der nächsten Zeit wesentlich weiter wachsen. Wünschenswert sind auch Frauen, die sich engagieren. Wir haben bereits bei der Organisation unseres Dorfjubiläums die Erfahrung gemacht, dass hier eine gute Mischung sinnvoll ist. Zur Mitarbeit sind aber auch alle anderen Heringhauser willkommen, ganz gleich, ob sie Mitglied in unserer Bruderschaft sind oder nicht. Weil das Fest eine gute Gelegenheit ist, das Dorf von seiner schönsten Seite zu zeigen, würde ich mich freuen, wenn wir die Heringhauser Vereine zur Mitarbeit gewinnen können.

Wie ist das weitere Vorgehen im Dorf geplant?

Wir werden nach unserem Schützenfest für Mai/Juni zur Bürgerversammlung einladen. Dabei werden wir unsere Planungen vorstellen und für eine Mitarbeit werben.

Wie sieht es mit der Finanzierung des Kreisschützenfestes aus?

In einer Klausurtagung hat der geschäftsführende Vorstand inzwischen einen Finanzplan erstellt. Auf die Bruderschaft kommen 140 000 Euro an Ausgaben zu. Darin ist alles enthalten, was wir für eine Ausrichtung des Festes benötigen - von der Security, über die Technik, bis hin zu den Zelten samt Bewirtung und Getränken. Die Ausrichtung birgt immer ein gewisses Risiko, aber bei unvorhergesehenen Ereignissen gibt es Rückendeckung vom Kreisschützenbund. Zu unseren Aufgaben zählt nun auch die Suche nach Sponsoren. Die Warsteiner Brauerei und die Sparkasse Hochsauerland haben wir bereits als Partner gewinnen können.

Inwieweit trägt das Logo zum Fest die Handschrift der Heringhauser Schützen?

Wir haben das Logo von einem Profi entwickeln lassen. Unsere Vorgabe war es, Veranstalter, Ausrichter sowie die Städte- und Gemeindewappen der Kommunen zu zeigen, die dem Kreisschützenbund angehören. Ein Kreis mit dem integrierten Wappen von Heringhausen symbolisiert das Kreisschützenfest in unserem Ort. Das war eine gute Idee des Grafikers. Wir finden, dass das Logo einen großen Wiedererkennungswert hat.

Die Bruderschaft plant unter dem Motto „Geile Zeit - die Heringhauser Wasen“ eine neue Veranstaltung. Was steckt dahinter?

Mit der Oktoberfest-Veranstaltung wenden wir uns nicht nur an die Heringhauser, sondern auch an überörtliche Gäste. Sie soll ein erstes Kennenlernen aller Vereine ermöglichen, die zum Kreisschützenfest kommen. Daher werden wir 43 Einladungen an die Vereine und Bruderschaften verschicken. Stattfinden wird die Wasen am Sonntag, 25. September, ab 11 Uhr. Live-Act ist die Band „Geile Zeit“, die sich auf den Canstatter Wasen bereits einen Namen gemacht hat. Wir werden in Kürze auch mit dem Vorverkauf starten, der sich aber nicht nur an die Schützen richtet.