Gutes Marketing für die Stadt
31.01.2012 | 18:34 Uhr 2012-01-31T18:34:00+0100
Schmallenberg.„Gute Aussichten“ – und das gleich im doppelten Sinn – erwarten die Besucher in diesem Jahr zur Schmallenberger Woche.
Am Montagabend stellte die Aktionsgemeinschaft Schmallenberger Woche das Konzept zur Präsentation der Ortschaften vor. Schmallenberg wird sich mit seinen 83 Ortschaften wieder breit gefächert aufstellen. Im Mittelpunkt steht diesmal ein begehbarer Turm.
In 2,50 Meter luftiger Höhe können die Besucher auf Aussichtstürme steigen, die vom 22. bis 26. August die Weststraße säumen und die Dörfer der Stadt Schmallenberg mit ihren sehenswerten Besonderheiten und innovativen Ideen präsentieren.
„Es soll nicht nur das Sehenswerte im Vordergrund stehen“, so die Aktionsgemeinschaft. Denn mit der „Guten Aussicht“ soll auch eine entsprechende Zukunftsperspektive angesprochen werden. Ein Standortbekenntnis mit Zukunft, eine individuelle Ansichtssache, die in besonderem Maße auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einbeziehen soll.
Sicherheitsaspekt wurde bedacht
Jede teilnehmende Ortschaft bekommt einen 2,50 Meter hohen Aussichtsturm, der aus einem 2,50 Meter mal 2,50 Meter hohen Grundgerüst besteht und mit einer 1,50 Meter mal 1,50 Meter großen Plattform endet.
Auch an den Sicherheitsaspekt wurde natürlich gedacht. „Die Türme werden von der Landesforstbehörde gebaut und sind stabil und absolut kippsicher“, versicherte Martin Vollmert. Dort können dann Präsentationen und Aktionen stattfinden und ganz nebenbei kann jeder Besucher die gute Aussicht genießen.
Des Weiteren sollte jedes Dorf eine eigene Besonderheit vorstellen, die bereits realisiert wurde oder wird.
„Gute Aussichten“ werden geboten für Teilnehmer und Touristen, für junge Leute und Berufstätige am Wirtschaftsstandort Schmallenberg ebenso wie in ökologischer, sozio-ökonomischer und politischer Hinsicht. „Wir haben hiermit ein zukunftsbetontes und aussagefähiges Thema in der Weststraße, damit wieder viele tausend Menschen den Weg nach Schmallenberg finden“, sagt Heinz-Dieter Neumann, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft.
Positiver Blick
Auch Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe blickt positiv Richtung Schmallenberger Woche, auch wenn er sich derzeit noch mit dem Schmallenberg-Virus herumplagen muss. „Die Schmallenberger Woche ist positives Marketing für die Stadt. Die Dörfer bringen Farbtupfer ins Geschehen und zeigen Gemeinsamkeit“, so der Bürgermeister. Bis spätestens Mitte März sollten sich die Ortschaften, die an der Schmallenberger Woche teilnehmen möchten, bei der Aktionsgemeinschaft anmelden.
11:14
Er muss sich mit dem Virus herumplagen? Ich dachte der wäre nicht auf Menschen übertragbar????