Gerüstet für den großen Bergpreis
05.10.2011 | 18:19 Uhr 2011-10-05T18:19:00+0200
Ramsbeck/Berlar.Mit mehr als 2000 Besuchern rechnet die Veranstaltergemeinschaft am kommenden Wochenende beim zweiten „Sauerland Bergpreis Historic“ an der Strecke zwischen Ramsbeck und Berlar. Gestern haben die Organisatoren letzte Details bekanntgegeben.
Das Wichtigste vorab: Mit einer kurzfristigen Absage der Motorsportveranstaltung wegen des angekündigten durchwachsenen Wetters rechnet niemand. Demnach steht dem „Sauerland Bergpreis Historic“ nichts mehr im Wege.
Die sieben veranstaltenden Motorsportvereine haben unter der Federführung des MSC Oberruhr alle Vorbereitungen getroffen. Selbst riesige Umleitungsschilder an der Bundesstraße weisen schon jetzt auf die zeitweise Sperrung der Kreisstraße 44 zwischen Ramsbeck und Berlar hin. 100 Helfer und Ordner sollen am kommenden Wochenende für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
53 Fahrer aus ganz Deutschland haben nach Angaben des Veranstaltungsleiters Horst Schöne ihre Teilnahme angekündigt. Das älteste Fahrzeug, das am Samstag und Sonntag auf die Strecke gehen wird, ist ein „Ford Modell A“ aus dem Jahr 1929, der auch bereits auf den Plakaten zu sehen ist. Es sei aber nur eines von vielen Liebhaberstücken, die bei dem Bergzeitfahren die 1550 Meter Asphalt zwischen Ramsbeck und Berlar unter die Räder nehmen.
Im Bereich des Fahrerlagers an der Ziegelwiese wird es ein Rahmenprogramm geben, bei dem unter anderem auch die kleinen Besucher auf ihre Kosten kommen - so dreht sich ein Kinderkarussell und es wird ein Kinder-Bungee-Jumping angeboten. Und auch für das leibliche Wohl der Besucher ist hier gesorgt. Große Teile der Fläche werden überdacht sein.
Parkplätze sind ausgeschildert und vor allem im Bereich Berlar in ausreichender Zahl vorhanden. Für Besucher ist die Kreisstraße bis zu den Parkplätzen geöffnet. Für den Durchgangsverkehr ist die K 44 aber von Samstag ab 7 Uhr bis Sonntag um 18.45 Uhr komplett gesperrt. Mit dem größten Besucheransturm rechnen die Veranstalter bei den Wertungsläufen am Sonntag zwischen 13 und 14 Uhr.
Am Veranstaltungsmodus hat sich zum Vorjahr nichts geändert: Der Bergpreis ist also kein Rennen, sondern eine Berggleichmäßigkeitsprüfung, bei der es darum geht, die Strecke möglichst genau in einer vorgegebenen Zeit zu bewältigen.
Der Veranstaltungsablauf im Detail:
Samstag, 8. Oktober
ab 12 Uhr: Dokumenten- und Technische Abnahme im Fahrerlager (Industriegebiet Ziegelwiese)
13 Uhr: Fahrerbesprechung im Fahrerlager. Die Teilnahme ist Pflicht und wird überprüft.
14.30 Uhr: Trainingsläufe
16.30 Uhr: Referenzläufe
19 Uhr: Traditionslauf im Eventbereich des Fahrerlagers (Industriegebiet Ziegelwiese)
Sonntag, 9. Oktober
9 Uhr: Erster Wertungslauf
11 Uhr: Zweiter Wertungslauf
14 Uhr: Dritter Wertungslauf
16 Uhr: Vierter Wertungslauf
18.15 Uhr: Aushang der letzten Ergebnisse
18.30 Uhr: Siegerehrung und Preisverleihung an die Gesamtsieger und Vergabe weiterer Ehrenpreise. Es wird darauf hingewiesen, dass die Pokale bei Nichtanwesenheit der Fahrer nicht nachgereicht werden.
18.45 Uhr: Aufhebung der Straßensperrung
Weitere Details gibt es unter www.sauerlandbergpreis.de.
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