Gemeinsame Mensa für Bendektiner-Gymnasium und St.-Walburga-Realschule
13.02.2012 | 18:39 Uhr 2012-02-13T18:39:00+0100
Meschede.Das Benediktiner-Gymnasium und die St.-Walburga-Realschule wollen in Zukunft eine gemeinsame Mensa nutzen. Zurzeit finden Gespräche zwischen der Abtei und dem Erzbistum Paderborn über einen Neubau statt. In den kommenden Wochen wollen sich die beiden katholischen Schulen mit den Details beschäftigen.
Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht, denn das Projekt ist anspruchsvoll - und teuer. Für die neue Mensa soll die bestehende, alte Turnhalle am Benediktiner-Gymnasium abgerissen werden. An der Stelle soll der dreistöckige Neubau entstehen. Die Kosten werden auf etwa acht Millionen Euro beziffert.
Aufenthaltsqualität
Herzstück des neuen Gebäudes würde eine große Mensa, bei der viel Wert auf die Aufenthaltsqualität gelegt werden soll. Im Obergeschoss sollen Kunsträume entstehen und es wäre Platz für die Mittagsbetreuung.
„Wir müssen handeln, die Schullandschaft hat sich gewandelt und unser Gymnasium soll attraktiv bleiben“, sagt Abt Dominicus Meier. Die bisherige Mensa ist „rappelvoll“, wenn sich 40 bis 50 Schülerinnen und Schüler darin aufhalten. Ein weiterer Effekt des Neubaus: Am Benediktiner-Gymnasium könnte zusätzlich ein neues „Selbstlernzentrum“ für die Schülerinnen und Schüler eingerichtet werden.
Damit das Projekt in dieser Größenordnung sinnvoll umgesetzt werden kann, wollen die beiden Schulen bei der Verpflegung ihrer Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten. Sie befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Ein Bauantrag ist bereits Ende des vergangenen Jahres gestellt worden.
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