Gedenken an die Zerstörung Meschedes

Meschede..  Die Stadt Meschede wurde zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Oktober 1944 und Februar 1945 mehrfach das Ziel von Bombenangriffen. Drei schwere Angriffe jähren sich in diesen Tagen zum 70. Mal. Zum Gedenken an die Bombardierung und Zerstörung der Stadt laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden zu einem ökumenischen Gottesdienst für Donnerstag, 19. Februar, ein.

Gebet um Frieden

Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der evangelischen Christuskirche (Schützenstraße). Nach einem Stationsgang mit Stationen bei Honsel, am Bahnhof und auf dem Kaiser-Otto-Platz endet er in der St.-Walburga-Kirche und am Ehrenmal auf dem Stiftsplatz.

Neben dem Gedenken an die Mescheder, die Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, die bei den Angriffen ihr Leben verloren, steht dabei das Gebet für alle Opfer von Gewalt und Krieg und das Gebet um Frieden im Mittelpunkt. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer Bäumer und Pfarrer Eickelmann, der Stationsgang vom Posaunenchor musikalisch mitgestaltet.

Bombardierung vor 70 Jahren

In Erinnerung an die drei Bombardierungen werden am 19. und 28. Februar sowie am 23. März die Glocken der Mescheder Kirchen zum Zeitpunkt und für die Dauer der Angriffe vor 70 Jahren läuten: Dienstag, 19. Februar, um 14 Uhr für acht Minuten; Samstag, 28. Februar, um 14.30 Uhr für zwölf Minuten und am 23. März um 14.15 Uhr für zehn Minuten.

Am Sonntag, 1. März, findet um 19 Uhr in der St.-Walburga-Kirche ein Gedenkkonzert statt, bei dem auch in Text- und Bilddokumenten an die Bombardierung erinnert wird. Die Leitung hat Dekanatskirchenmusikerin Barbara Grundhoff. Der Eintritt ist frei.

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