Fußgänger muss Seite wechseln

Meschede..  Achtung eisig! Der Fußweg an der Kolpingstraße ist dort, wo die Straße über die Johannesbrücke führt, nur auf der einen Seite von Schnee und Eis befreit. Sehr zum Verdruss der Fußgänger, die dort vom Honsel-Parkplatz oder vom DRK Richtung Innenstadt marschieren wollen.

Fußtruppen wären zu teuer

„Bei diesem Wetter ist das quasi unpassierbar“, schimpft ein Leser und erinnert daran, dass er solch einen Weg – wenn er sich vor seinem Haus befände – ja auch von Schnee und Eis befreien müsste.

Jörg Fröhling, Pressesprecher der Stadt, bestätigt, dass es sich dabei keineswegs um ein Versehen handelt. „Aus wirtschaftlichen Gründen wird nur eine Seite geräumt.“ Die Stadt sei der Auffassung, dass es den Fußgängern durchaus zuzumuten sei, an dieser Stelle die Straßenseite zu wechseln. Auf der Brücke müsse man „Fußtruppen“ des Bauhofs für die Räumung einsetzen – und das wäre sehr zeit- und kostenintensiv“, sagte er. Letztlich Geld, das der Bürger zahlen müsse. Und im Vergleich zur Ruhrbrücke – wo beide Seiten geräumt würden – gebe es an der Johannesbrücke ja nur einen Bruchteil des Fußgängerverkehrs.