Für uns steht der Name für Offenheit

Leserbriefe zur Fatih-Moschee Meschede..  Warum ist solch eine Diskussion nötig? Ob „Fatih“ für Offenheit oder für Eroberer steht, ist eine subjektive Einschätzung. Wichtig ist doch, ob diese Einrichtung sich der deutschen Gesellschaft öffnet oder sich von ihr abwendet.


Viele der in Meschede lebenden Bürger kennt diese Moschee und deren Mitglieder seit ihrer ersten Gründung. In den letzten 30 Jahren hat sich auch keiner dazu verpflichtet gefühlt, einen Eroberungszug in Meschede zu starten. Warum also diese Diskussion über den Namen?


Für uns steht der Name „Fatih“ für Offenheit und für andere für Eroberer. Wie oben schon erwähnt, ist aus der Mescheder Moschee noch kein Eroberungszug gestartet worden. Dieses steht auch nicht zur Debatte. Aus meiner Sicht ähnelt diese banale Namensdiskussion einer Stigmatisierungskampagne, geführt aus dem eigenen Wohnzimmer.


Ein Besuch in der Moschee und ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht würde weitaus mehr bringen als eine Beschuldigung über Lesebriefe. Dass Menschen, die sich kritisch über den Islam äußern, ermordet werden, ist für mich einfach nur noch eine lächerliche Verschwörungstheorie. In Deutschland darf jeder seine Meinung frei äußern.


Obwohl ich in Deutschland wegen meiner Herkunft verfolgt und bedroht werde (siehe NSU, Pegida, NPD, usw.), bin ich mutig genug und teile meine Meinung hiermit offen mit. Trauen Sie sich in die „Fatih Mosche Meschede“ und erleben sie die Weltoffenheit sowie den Frieden der Mescheder Muslime!
Yakup Karagöz, per E-Mail