Fünf Millionen Menschen von Arthrose betroffen

Meschede..  Bei dem einen passiert es früher, bei dem anderen später. Doch irgendwann lassen sich die ersten Symptome, unübersehbare Bewegungseinschränkungen etwa oder zunehmende Deformationen, nicht mehr ignorieren: Anzeichen einer Arthrose, die inzwischen weltweit immer mehr Menschen ereilt – allein in Deutschland sind rund fünf Millionen davon betroffen.

Passgenaue Sonderanfertigungen

Welche Möglichkeiten heutzutage existieren, etwaige durch Verschleiß der Kniegelenke hervorgerufene Erkrankungen erfolgreich zu behandeln, darüber will Dr. Detlef Drüppel, Chefarzt der unfallchirurgischen/orthopädischen Abteilung des St.-Walburga-Krankenhauses, am Mittwoch, 4. Februar, bei der nächsten Informationsveranstaltung berichten. Stattfinden wird der Vortrag im Konferenzraum (neben der Caféteria). Beginn: 19 Uhr.

Unabhängig davon, wie jung oder alt der betreffende Patient gerade ist: Das Bedürfnis, im Alltag schmerzfrei, besonders aber agil weiterhin leben zu können, hegen die Betroffenen gemeinsam - generationsübergreifend. Doch was tun, wenn medikamentöse Strategien nicht die gewünschte Wirkung erzielen? „Dann“, betont Drüppel, ein ausgewiesener Fachmann, „bleibt als Alternative häufig nur noch das Einsetzen künstlicher Implantate übrig.“ Bei denen besteht nun dank neuer, technologischer Entwicklungen die Chance, auf der Grundlage moderner CT-Bilddaten passgenaue, personenbezogene Sonder-Anfertigungen zu erstellen – orientiert an den jeweils subjektiven anatomischen Vorgaben. Die verschiedenen Formen des Gelenkersatzes – von der Standard-Prothese bis zur Maß-Arbeit – nehmen daher mitsamt den zugehörigen Therapie-Ansätzen einen breiten Raum in den Ausführungen ein.

Sorgsame Einzelfall-Entscheidungen

Darüber hinaus wird der Referent darlegen, warum im Bemühen um die individuell beste Lösung jedem Eingriff zunächst sorgfältig abgewogene Einzelfall-Entscheidungen vorausgehen.