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Fünf Jugendliche bei Unfall auf der Schwartmecke schwer verletzt

12.09.2013 | 16:38 Uhr
Fünf Jugendliche bei Unfall auf der Schwartmecke schwer verletzt

Schwartmecke.   Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Schwartmecke sind am Donnerstagabend fünf junge Menschen schwer verletzt worden. Eine 16-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Gegen 20.14 Uhr hatte der 18 Jahre alte Fahrer auf der Bundesstraße 55 zwischen Schwartmecke und Cobbenrode die Kontrolle über seinen voll besetzten Wagen verloren. Wie die Mescheder Polizei gestern mitteilte, schleuderte das Auto zunächst über die Gegenfahrbahn, kam dann von der Fahrbahn ab und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Danach rutschte das Fahrzeug weiter bergab und prallte am Ende mit dem Heck gegen einen weiteren Baum.

In Spezialklinik eingeliefert

Die 16-jährige Beifahrerin aus Eslohe wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie mit einem Rettungswagen in eine Siegener Spezialklinik gebracht werden musste. Die junge Frau schwebt nach Mitteilung der Mescheder Polizei in Lebensgefahr und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Sie hätte eigentlich mit einem Rettungshubschrauber nach Siegen geflogen werden sollen. Der aber konnte aufgrund der Witterung nicht starten.

Die drei weiteren schwer verletzten Insassen stammen allesamt aus den Gemeinden Finnentrop und Eslohe und sind 16 bzw. 17 Jahre alt. Sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht - ebenso wie der schwer verletzte Fahrer. Er stammt aus der Gemeinde Finnentrop.

Angehörige an der Unfallstelle

Im Einsatz waren an diesem Abend neben den Feuerwehren aus Eslohe und Cobbenrode auch fünf Rettungswagen aus dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Olpe. Drei Feuerwehrmänner der Psycho-Sozialen-Unterstützungsgruppe (PSU) kümmerten sich an der Unfallstelle um die Angehörigen der Verletzten.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat aufgrund des immensen Unfallausmaßes ein Rekonstruktionsgutachten angeordnet. Noch in der Nacht rückten dazu Beamte aus Münster an. Der Pkw wurde sichergestellt. Erst um 2 Uhr in der Früh war der Einsatz beendet.

Für die Rettungsarbeiten und die aufwändige Spurensicherung musste die Bundesstraße 55 sechs Stunden komplett gesperrt werden. Die Polizei hat den Verkehr umgeleitet.

Frank Selter



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