Frischmilch war restlos ausverkauft
02.06.2008 | 18:09 Uhr 2008-06-02T18:09:53+0200Meschede. Mit einer spektakulären Aktion hat die Junge Union Remblinghausen die heimischen Milchbauern bei ihrem Bemühen unterstützt, einen höheren Milchpreis zu erzielen, um wirtschaftlich arbeiten zu können: Sie hatten am Wochenende in den Mescheder ...
... Discountern restlos die gesamte Frischmilch aufgekauft. Unterdessen geht der Streik der Milchviehhalter weiter. "Wichtig war es uns, mit dieser Aktion die Solidarität zu den Milchbauern zu zeigen", so der Vorsitzende der Jungen Union Remblinghausen, Michael Kotthoff. Die Resonanz während der Aktion war durchweg positiv - was sicher auch daran lag, dass die zusammengekaufte Milch direkt an Mescheder Tafel, Marcel-Callo-Haus und das Caritas-Seniorenzentrum St. Elisabeth gespendet worden ist.
"Es ist eine gute Sache mit fast 500 Litern Frischmilch caritative Einrichtungen zu unterstützen und gleichzeitig die Molkereien und Handelsketten zum Einlenken eines fairen Milchpreises zu bewegen", sagte Markus Stockhausen, stellvertretender Vorsitzender des JU Remblinghausen. "Wir hoffen natürlich jetzt, dass unser primäres Ziel - die Unterstützung der Landwirte - etwas bringen wird", ergänzte Michael Kotthoff. "Wir wünschen den Milchbauern das nötige Durchhaltevermögen."
Der Geschäftsführer des Caritasverbandes Meschede, Ferdi Lenze, nahm das Geschenk dankend an.
Rund 95 Prozent der Milcherzeuger dabei
Mittlerweile beteiligen sich rund 95 Prozent aller Milcherzeuger im Hochsauerlandkreis am Milch-Streik - davon geht jedenfalls Michael Erves vom Kreisteam des Bundes deutscher Milchviehhalter (BDM) aus.
Bei mehreren regionalen Zusammenkünften im Kreisgebiet trafen sich die streikenden Milchviehhalter, um sich über den Stand der Dinge beim Milchliefer-Streik auszutauschen und das weitere Vorgehen zu beraten. "Dabei wurde deutlich, dass die Zahl der am Streik teilnehmenden Bauern in den letzten Tagen rapide angewachsen ist und noch weiter steigt", so Erves.
Am morgigen Mittwoch ab 20 Uhr findet erneut eine große Versammlung für alle Milcherzeuger in der Schützenhalle Reiste statt.
Unterdessen hat es am Sonntag erste Verhandlungsgespräche zwischen dem BDM und dem Milchindustrie-Verband (MIV) gegeben. Auch der Bauernverband nahm daran teil.
Zentraler Ansatzpunkt, um die Voraussetzungen im Markt zu schaffen, damit die Molkereien zukünftig 43 Cent pro Kilo Milch erwirtschaften können, sei eine flexible Steuerung des Milch-Angebotes, so der BDM. Dazu hat der Milchviehhalter-Verband nach eigenen Angaben "bereits schlüssige Konzepte erarbeitet, die nur noch umgesetzt werden müssen".
Gestern hatte der BDM die Landwirte zu einem bundesweiten Aktionstag vor den Molkereien aufgerufen.
19:18
lol viel spass!
18:33
Ach was, papperlap, alles eine große Soße. Und wer soll es bezahlen: der kleine Mann ohne Milchkuh.
Ich fange demnächst selber an, für meinen Haushalt, Milch zu fördern. So schwer kann das doch gar nicht sein!
18:09
zur milchindustrie gehören die landwirte ja nicht, daher machen sie das gerade ja
18:05
milchindustrie sind ja leider nicht die landwirte
17:45
Besser eine Schale Reis im Haus als ein wütender Bauer in der Nachbarschaft!
Deutschland lässt sich von der schwerreichen Milchtierindustrie in Geiselhaft nehmen und da mache ich nicht mit!!
Und zu??: selber!
17:16
man fragt sich wirklich wer hier was schreibt, unsere region lebt vom tourismus und der landwirschaft, und wer pflegt all die flächen? wohl kaum der, der in seiner bude sitzt und solche kommentare schreibt! wenn du glück hast, gibt dir der chinese in zukunft ne schale reis!!
13:58
Solange die Milch nicht aus dem Kran kommt, sollen alles mal schön still sein. Dann fahre ich eben nach China, und kaufe mir meine Milch dort ein.
Irgendwann wird den Bauern das Lachen schon noch vergehen, wenn sie merken, dass sie mit Milch ihre Wohnung nicht heizen können und das Auto fährt damit leider auch nicht.
Und die Buben von der Bauernunion sollen doch mitt mal eine neue Partei aufrichten. Wie wäre mit seiner Partei für die erhaltung der Milchstraße. Die stribt nämlich auch irgendwann aus, wenn der Mensch so weitermilcht wie bisher.
13:40
Toll von der Jungen Union Remblinghausen die gesamte Frischmilch in Meschede aufzukaufen und an die Mescheder Tafel und ein Seniorenheim zu verschenken. Fragt sich nur, was die mit 500 l Frischmilch machen. Und was ist mit den Kindern und Senioren die nun keine Milch bekommen haben? Sollen die zur Jungen Union nach Remblinghausen kommen und um eine Spende Milch bitten? Man sollte den Milchbauern die geforderte Milchpreiserhöhung ruhig zugestehen und dafür die Subventionen streichen und den Rentnern zuteilen, die sich von der enormen Rentenerhöhung von 1,1 % bald keine Milch mehr leisten können.
02:51
dann gibts wasser
20:41
Und was ist, wenn jetzt jemand Milchallergie hat??
Wie haben sich das die Herren von der Bauernunion vorgestellt???