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Jahresempfang

Freude über Meschede-Center - und ein Störfeuer

24.01.2015 | 11:00 Uhr
Freude über Meschede-Center - und ein Störfeuer
Zahlreiche Besucher kamen zum Jahresempfang in die Stadthalle.Foto: Theresa Schnettler

Meschede.   Das künftige Meschede-Center war das freudige Thema beim Jahresempfang in der Stadthalle. Nur ein kleines Störfeuer beschäftigt die Verantwortlichen am Rande.

Der Weg zum Jahresempfang der Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft und der Stadt Meschede führte gestern Abend entlang an Bauzäunen in die Stadthalle. Die Freude darüber war groß: Der Bau des Meschede-Centers hat begonnen.

Ein kleines Störfeuer begleitet den Weiterbau des Meschede-Centers allerdings. Wie am Rande des Jahresempfangs bekannt wurde, hat ein Beauftragter der Immobilien-Gläubiger dagegen protestiert, dass bereits mit dem Projekt begonnen worden sei. Nach Informationen unserer Zeitung begründet er seine Einwände damit, dass die Kaufsumme für das Gebäude noch nicht überwiesen worden sei - was zu diesem Zeitpunkt offenbar auch noch nicht geplant war.

Bürgermeister Uli Hess sieht dagegen keine Probleme für das Projekt, wie er gegenüber unserer Zeitung betonte. Die momentanen Arbeiten erfolgten im Außenbereich und nicht am Gebäude selbst. Ein Störfeuer wie dieses erlebe er durch diesen Vertreter nicht das erste Mal, sagte Hess. Aus seiner Sicht - die Stadt ist Miteigentümer durch den Anteil der Stadthalle - laufe das Projekt nach Plan. Hess zitierte den Insolvenzverwalter des Hertie-Anteils, Dr. Volker Römermann, mit den Worten: „Alles im grünen Bereich.“

„Das letzte Mal war es in der Kindheit, dass ich mich so sehr gefreut habe, einen Bagger und einen großen Dreckhaufen zu sehen“, sagte IMW-Vorsitzender Volker Arens unter dem Applaus der Besucher aus Politik, Kirche und Gesellschaft zu dem Baubeginn für das Meschede-Center.

Zeitweilig, klagte er in seinem Rückblick, sei wieder das alte Mescheder Phänomen aufgetreten: die unwiderstehliche Lust vorherzusagen, dass etwas nicht funktionieren werde. Dabei habe Meschede „Grund zur Zufriedenheit auf das in den letzten Jahrzehnten Erreichte“. Jetzt seien auch noch die Projekte der Regionale zu einem „gewinnbringenden Abschluss“ gekommen. Im nächsten Schritt müsse die Fußgängerzone modernisiert werden: Dafür müssten Stadt und die Eigentümer der Immobilien an einem Strang ziehen.

Zum Rückzug von Uli Hess sagte Arens: „So wie wir Dich kennen, wirst Du Dich bis zum letzten Arbeitstag einsetzen. Wir wären froh gewesen, wenn Du im September nochmal angetreten wärest.“

Oliver Eickhoff

Kommentare
26.01.2015
09:32
Freude über Meschede-Center - und ein Störfeuer
von altesmeschedermaedchen | #1

Woran mag es liegen, dass ich immer noch nicht daran glauben kann? Und warum wird unser Herr Hess, dessen Mitarbeiter nach seinen Angaben ja nie...
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2015-01-24 11:00
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