Fleckenberg beeindruckt mit Lage

Allein durch seine Lage am Fuße des Rothaarsteigs besticht Fleckenberg viele Besucher.
Allein durch seine Lage am Fuße des Rothaarsteigs besticht Fleckenberg viele Besucher.
Foto: Peter Beil
Was wir bereits wissen
Der Ort präsentiert sich beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Konkurrenz besteht aus 50 weiteren Dörfern.

Fleckenberg..  „Unser Dorf hat Zukunft“ – das haben die Fleckenberger der Kommission des Landeswettbewerbs beweisen wollen. „Wir wollten rüberbringen, dass unser Dorf lebendig und attraktiv ist“, sagt Michael Rörig, der Vorsitzende des Fördervereins Fleckenberg. „Das Wetter hat dabei mitgespielt und wir konnten auch das vorgegebene Zeitfenster einhalten.“

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern hat er versucht, bei der Kommission zu punkten. Denn die Konkurrenz ist groß: Gegen 50 weitere Dörfer aus ganz Nordrhein-Westfalen tritt Fleckenberg an. Neben Medebach-Dreislar und Sundern-Stockum ist das Dorf das einzige aus dem Hochsauerlandkreis, das den Sprung auf die Landesebene geschafft hat. Und das mit einem hervorragenden Ergebnis: Beim Kreiswettbewerb hat der Ort Gold bekommen.

Nun kommt es auf die Organisation des Dorflebens, die bauliche Gestaltung, Landschaft, wirtschaftliche Entwicklung und das Vereinsleben an. „Wir haben unter anderem die neue Dorfmitte vorgestellt, in der sich alle wichtigen Einrichtungen konzentrieren“, sagt Rörig. Wichtig sei es ihm aber auch gewesen, auf den flächendeckenden Breitband-Anschluss hinzuweisen, den die Dorfgemeinschaft in Eigenleistung erstellt habe: „Das ist ein Punkt, der Kommission denke ich überzeugt.“

Ergebnisse gibt es im Herbst

Ob sich die intensive Vorbereitung gelohnt hat, werden die Fleckenberger am 13. September erfahren. Dann werden die Ergebnisse des Wettbewerbs bekanntgegeben. Darauf ist auch Rörig gespannt, auf die Goldmedaille hat er aber nicht unbedingt abgesehen: „Unser Anspruch war es, unser Dorf authentisch zu präsentieren – letztendlich können wir nichts verlieren, sondern nur gewinnen.“

Bürgermeister Bernhard Halbe macht den Fleckenbergern Mut. „Die Kommission hat ein klares Bewertungsraster mit verschiedenen Kriterien und ich denke, die wurden getroffen“, sagt er. Fleckenberg sei nicht nur lebendig und habe vieles zu bieten, es besteche allein schon durch seine Lage. Ein Mitglied der Kreis-Kommission habe gesagt: „Hier könnte ich auch hinziehen.“ Dazu meint Bürgermeister Halbe: „Damit ist eigentlich alles gesagt.“