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Firma M. Busch blickt positiv in die ZukunftZahlen und Fakten

29.12.2012 | 11:00 Uhr
Firma M. Busch blickt positiv in die ZukunftZahlen und Fakten
Die Firma M. Busch hatte zur Betriebsversanmmlung eingeladen.Foto: Privat

Bestwig. „Dieses Jahr war ein erfolgreiches Jahr für uns. M. Busch ist gut aufgestellt“, verkündete der Geschäftsführer des heimischen Gießerei-Spezialisten M. Busch, Wolfgang Krappe, im Rahmen der Betriebsversammlung in der Schützenhalle in Velmede.

Der Umsatz werde im Vergleich zu 2011 in dem Unternehmen, das in den Werken Wehrstapel und Bestwig überwiegend Gussteile für die Nutzfahrzeugindustrie produziert, etwas niedriger ausfallen. Dieses Ergebnis sei der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Konjunkturrückgang geschuldet.

Trotzdem habe Busch flächendeckend im Drei-Schichtbetrieb produziert und werde auch weiterhin in allen Werken in die technische Ausstattung investieren. Die Spitzenqualität des Gießspezialisten werde dadurch weiter gesteigert. In 2012 konnten neben der Zertifizierung eines Energiemanagementsystems auch Qualitätsmanagementsysteme erneut zertifiziert werden.

Geschäftsführer Wolfgang Krappe und Betriebsratsvorsitzende Manuel Fritsch bedankten sich bei den Mitarbeitern mit einem gemütlichen Abend im Anschluss an die Betriebsversammlung für ihren Einsatz in 2012. M. Busch beschäftigt momentan 530 Menschen in Bestwig und Wehrstapel. Hinzu kommen noch gut 200 Beschäftigte im ungarischen Györ. Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf ihre 31 Auszubildenden. „Wir haben auch in konjunkturell schlechten Zeiten die Ausbildung nicht zurückgefahren. Unsere Auszubildenden sind ein äußerst wichtiger Grundstein für unsere Zukunftsfähigkeit“, erklärt Krappe die Ausbildungsphilosophie der Sauerländer, die alleine in 2012 elf neue Auszubildende eingestellt haben.

Für das kommende Jahr ist Wolfgang Krappe zuversichtlich. Im laufenden Jahr konnten neue Kundenaufträge hinzugewonnen werden und die Beziehungen zu langjährigen Partnern wurden gefestigt. „Auch wenn die Prognosen der Wirtschaftsexperten schwierigere Zeiten voraussagen, M. Busch schaut positiv in die Zukunft“, ist sich der Geschäftsführer sicher. Momentan rechnet Busch sogar damit, in 2013 komplett auf Kurzarbeit verzichten zu können.

Hintergrund:

M. Busch ist eine in Europa führende Eisengießerei für einbaufertige Bremsscheiben und Bremstrommeln für Trailer und Nutzfahrzeuge.

Außerdem gehören Schwungräder und Getriebegehäuse für die Nutzfahrzeug- und Baumaschinenindustrie zum Produktportfolio.

In 2011 wurde ein Umsatz von ca. 120 Mio. Euro generiert. Seit 2008 werden in Györ (Ungarn) auch Radnaben, Bremssättel und Fahrwerksteile gegossen.



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