Feuerwehr Eslohe sucht nach Lösungen für die Zukunft

Beförderungen bei der Feuerwehr: Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer, Hauptbrandmeister Michael Koch, Feuerwehrmann Lars Erves, Hauptbrandmeister Matthias Struck, Unterbrandmeister Martin Ross, Feuerwehrmann Lars Gerke, Bürgermeister Stephan Kersting, Feuerwehrmann  Robin Feldmann, Gemeindebrandinspektor  Stephan Bischopink und  Wehrleiter Christof Hoffmann (Eslohe).
Beförderungen bei der Feuerwehr: Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer, Hauptbrandmeister Michael Koch, Feuerwehrmann Lars Erves, Hauptbrandmeister Matthias Struck, Unterbrandmeister Martin Ross, Feuerwehrmann Lars Gerke, Bürgermeister Stephan Kersting, Feuerwehrmann Robin Feldmann, Gemeindebrandinspektor Stephan Bischopink und Wehrleiter Christof Hoffmann (Eslohe).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Agathafeier des Löschzuges Eslohe hat erstmalig im Dorfhaus in Hengsbeck stattgefunden. In gemütlicher Atmosphäre konnte Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer  zahlreiche Gäste aus Rat und Verwaltung,  die Fraktionsvorsitzenden, die Wehrführung sowie die Ehrenabteilung begrüßen.

Eslohe..  Die Kameraden hatten wieder ein ereignisreiches Jahr 2014 mit vielen Einsätzen, Fortbildungen und Terminen zu verzeichnen. Insgesamt gab es für die Gemeindefeuerwehr 50 Einsätze. Davon waren 36 Einsätze nur für den Löschzug Eslohe – darunter ein mittelschwerer Brand, vier Kleinbrände, zwei Auslösungen einer Brandmeldeanlage, elf technische Hilfeleistungen, 13 Öleinsätze, drei Tragehilfen zur Unterstützung des Rettungsdienstes sowie zwei Alarmierungen ohne Einsatz.

„Die Zahl der geleisteten Stunden bei Einsätzen hat sich in den letzen fünf Jahren mehr als verdoppelt“, so Winkelmeyer. Ähnlich sieht es bei den außerdienstplanmäßigen Veranstaltungen aus. Waren es vor einigen Jahren noch 30 bis 40 Veranstaltungen pro Jahr, so waren es 74 Termine im vergangenen Jahr. Die Gesamtstundenanzahl an Dienstabenden und Einsätzen betrug 1801 Stunden.

„Im Bereich der Einsätze wurde uns wieder einiges abverlangt. Dies ist nur möglich, wenn alle Kameraden als Team arbeiten, über ein hohes Ausbildungsniveau verfügen und eine stetige Einsatzbereitschaft stellen. Entsprechend macht die technische Ausstattung den Löschzug Eslohe zu einer schlagkräftigen Stützpunktfeuerwehr“, so Winkelmeyer. Eine weitere wichtige und aktive Gruppe ist die First-Responder-Einheit, die zu 23 Einsätzen alarmiert wurde.

Gemeinsame Suche nach Lösungen

Wehrleiter Christof Hoffmann gab einen Überblick über die Zukunft der Feuerwehren im ländlichen Raum. Im Hochsauerlandkreis haben bereits einige kommunale Feuerwehren ihre Sorgen und Nöte, den Pflichtaufgaben nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG) nachzukommen.

Die Gemeinde Eslohe werde sich dem nicht verschließen können. „Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und der Feuerwehr müssen Strategien, Synergien und etwaige spezifische Lösungen gefunden, um in Zukunft unserer heimischen Bevölkerung eine adäquate, effiziente sowie finanzierbare nicht polizeiliche Gefahrenabwehr zu gewährleisten“, so Hoffmann.

Ein sogenannter „runder Tisch“ soll der Anfang dazu sein. Dort sollen Vertreter aus Politik und der Feuerwehr über wichtige Zukunftsfragen diskutieren und gemeinsam auch die dazugehörigen Lösungen finden.