Feuer-Alarm im Hembergtunnel

Wennemen/Freienohl..  Weißer Qualm dringt aus dem Hembergtunnel der A46 zwischen den Wennemen und Freienohl. Draußen regnet es, und aus dem verrauchten Tunnel sind Hilferufe zu hören. Dieses Szenario wie aus einem Katastrophenfilm gehörte zum Glück nur zur Tunnelübung der Autobahnniederlassung des Landesbetriebes Straßenbau in Hamm. „Die A46 ist zwischen Freienohl und Wennemen wegen Bauarbeiten bis Mitternacht gesperrt“, hieß es derweil im Radio, der Verkehr wurde umgeleitet.

Die Aufgabe für die Rettungskräfte lautete: „Unfall mit zwei brennenden Fahrzeugen und drei Verletzten im mittleren Drittel des Tunnels.“ Erschwerend kam hinzu, dass die Lüftung ausgefallen und der Tunnel verraucht war. Wenige Minuten nachdem der Notruf eingegangen war, waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Unter den Augen von Wehrleitung, Polizei und Mitarbeitern von Straßen NRW hatten die Feuerwehren aus Freienohl, Olpe, Wennemen und Meschede die Lage schnell unter Kontrolle, die Verletzten gerettet und dem DRK übergeben.

„Ziel vollständig erreicht“

An der Übung nahmen 65 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen, sechs Unfalldarsteller sowie zehn DRK-Sanitäter mit drei Fahrzeugen teil. Ziel war die Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten, das Üben der Anfahrtswege sowie das Retten von Personen unter realistischen Bedingungen. „Das Übungsziel ist vollständig erreicht worden“, so Hubertus Schemme, Wehrleiter von Meschede. „Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt“. Ein weiteres Lob ging an die Autobahnniederlassung Hamm für die sehr gute Vorbereitung und Unterstützung der Übung.