„Es macht wahnsinnig Spaß“

Schmallenberg/Winterberg..  Einmal mit dem Zipfelbob die Eisbahn runter – und schon haben Manuel Stuckmann und Kevin Sleßenkämper ein neues Hobby. Die beiden jungen Männer sind Klienten des Sozialwerks St. Georg und treten als „Lenne-Dragonfighter Winkhausen“ bei der Eisbob-WM in Winterberg an. Am Donnerstag stürzten sie sich beim Training das erste Mal den Eiskanal hinab.

„Es hat wahnsinnig Spaß gemacht“, so das Fazit der beiden. Jetzt freuen sie sich auf die Veranstaltung am 8. März – und wollen natürlich gewinnen. Ihre Bestzeit liegt bei 27 Sekunden, nur 9 Sekunden hinter dem Trainingsschnellsten. Das ist zu schaffen. Bis zum 8. März trainieren Sleßenkämper und Stuckmann noch kräftig. Vor allem das Gleichgewicht auf den kleinen Rutschgeräten zu halten, ist nicht so einfach.

Vor den Testläufen gab es erste Instruktionen: Beine hoch, um Tempo aufzubauen. Dabei möglichst breitbeinig fahren, um sich nicht unkontrolliert herumzudrehen. Und, ganz wichtig: Aufrecht sitzend durchs Ziel. Sonst funktioniert die Zeitmessung nicht.

Zwar fahren die Eisbob-Piloten nur dort herunter, wo die großen Bobs nach dem Ziel auslaufen. Aber sie bekommen trotzdem ordentlich Geschwindigkeit drauf, Protektoren und Helm sind Pflicht.

Nach zwei bis drei Durchgängen war Schluss – sehr zum Leidwesen der beiden Schmallenberger, die gern auch noch weiter gefahren währen. Jetzt hat sie der Ehrgeiz gepackt.