Entbindungsstation mit Mescheder Spenden eröffnet

Hier ist die Entbindungsstation eröffnet worden - ein großes Ziel von Birgit Lempa aus Meschede. Sie engagiert sich mit ihrem Verein „Hilfe für Krankenstationen in Gambia“ in Afrika.
Hier ist die Entbindungsstation eröffnet worden - ein großes Ziel von Birgit Lempa aus Meschede. Sie engagiert sich mit ihrem Verein „Hilfe für Krankenstationen in Gambia“ in Afrika.
Was wir bereits wissen
Mit Hilfen aus Meschede ist in Tanji in Gambia eine Entbindungsstation entstanden. Birgit Lempa kümmert sich vor Ort um das Projekt.

Meschede..  Bei ihrem vergangenen, gut acht monatigen Aufenthalt in Gambia war das Ziel der Sammlungen von Birgit Lempa: der Bau einer Entbindungsstation in Tanji. Das Ziel wurde Wirklichkeit. Das Dorf und die Meschederin sind überglücklich.

Die Säuglings- und Müttersterblichkeit ist, bedingt durch die sehr schlechten hygienischen Bedingungen und fehlenden Medikamente, sehr hoch in Gambia. „Es war eine sehr arbeitsreiche Zeit“, berichtet Lempa. „Zunächst standen viele Reparaturen, bedingt durch die Regenzeit, an. Es wurde ausgebessert, gepinselt und, und...“

Bevor der Bau der Entbindungsstation begann, entstanden zwei weitere Untersuchungsräume. Alle 14 Tage ist der Mutter-Kindtag. Schwangere Frauen werden untersucht, die Säuglinge gewogen und geimpft. Diese Einrichtung ist ein großer Segen und wird so gut angenommen, dass der Platz nicht mehr ausreicht.

Dann eine private Überraschung, ein kleiner Jonathan wird geboren: Nach drei Mädchen bekam die Familie, die bei Birgit Lempa lebt, einen kleinen Jungen. Inzwischen ist er acht Monate alt, ein kleiner Strahlemann. Die Kinder halten ihre „Großmutter“ auf Trapp.

Solaranlage spart Stromkosten

Jetzt wurde der Grundstein für den Bau der Entbindungsstation gelegt. Drei Tage vor Birgit Lempas Abreise konnte sie fix und fertig dem Dorf übergeben werden. Es war ein großer Tag. In der Zwischenzeit wurde die im Container mitgebrachte Solaranlage installiert. Die hohen Stromkosten senken sich dadurch erheblich. Der Ruf der Station ist sehr gut. Patienten kommen oft von weither. Grund: genügend Medikamente, eine geschulte, zuverlässige, sehr hilfsbereite Mannschaft und Sauberkeit erwarten sie. An die Ärmsten der Armen, davon gibt es inzwischen unendlich viele, wurden die gespendeten Sachen verteilt - ein Weg die Menschen in ihrer Heimat zu halten. Auch in diesem Jahr geht wieder ein Teilcontainer nach Gambia.