Elf Menschen sterben in der Kernstadt

Schmallenberg..  In den Kriegstagen im April 1945 kamen insgesamt 11 Zivilpersonen ums Leben:

Karl Martens, geb. 30. Januar 1903 aus Duisburg ist am 5. April 1945 gegen 5.15 Uhr an einem Lungensteckschuss, verursacht durch einen Granatsplitter, innerlich verblutet.

Anton Witte, geb. 19. Juni 1874, aus Schmallenberg, Südstr. 6, ist am 5. April 1945 gegen 10.30 Uhr durch einen Granatsplitter am Kopf und der Brust getötet worden.

Wilhelm Paul, geb. 18. April 1889, aus Schmallenberg, Ohlgasse 8, ist am 5. April 1945 gegen 14 Uhr auf dem Weg zum Bunker unterhalb des Huckelberges durch einen Granatsplitter getötet worden.

Friedrich Bönker, geb. am 24. November 1909, aus Essen, ist am 5. April 1945 getötet worden.

Eugen Schultheiss, geb. am 6. Januar 1880, aus Düsseldorf, ist am 7. April 1945, gestorben.

Olga Schultheiss, geb. am 28. Dezember 1884, aus Düsseldorf, ist am 7. April 1945 gegen 3 Uhr bei einem Artillerie-Volltreffer getötet worden.

Susanne Decker, geb. 5. November 1865, aus Schmallenberg, ist am 7. April 1945 gegen 8 Uhr von einer Granate getötet worden.

Erika Siemund, geb. am 12. Oktober 1940, aus Schmallenberg, ist am 8. April 1945 gegen 16.50 Uhr an Herz- und Kreislaufschwäche durch Feindeinwirkung verstorben.

Wilhelm Mönig, geb. 27. August 1867, aus Schmallenberg ist am 10. April 1945 gegen 14.45 Uhr an einem Schädelbasisbruch infolge Verschüttung durch einen Bombentreffer gestorben.

Lina Brackelmann, geb. am 18. Juni 1914, aus Schmallenberg/Erkenschwick ist am 14. April 1945 gegen 20.45 Uhr an den Folgen eines Granatsplitters in der Lunge verstorben.

Paul-Peter Rössler, geb. am 26. Januar 1926, aus Schmallenberg ist durch eine Mine am 13. September 1945 getötet worden.