Ein süßes Missgeschick im Siebener-Pack
07.02.2012 | 18:03 Uhr 2012-02-07T18:03:00+0100
Meschede.Sieben Welpen wuseln durch die Wohnung von Janine Molz. Die kleinen Vierbeiner sind das wohl süßeste Missgeschick, das passieren konnte. Denn theoretisch dürften sie gar nicht auf der Welt sein: Hündin Tinker-Bell ist kastriert - eigentlich.
Bislang hat Tinker-Bell der 27-jährigen Meschederin noch nie Kummer bereitet. Vor eineinhalb Jahren hat sie die Hündin von einer tschechischen Tierschutzorganisation übernommen - mit den Papieren, die dokumentieren, dass das Tier kastriert ist. Im Gegensatz zur in Deutschland üblichen Kastration, bei der die Eierstöcke komplett entfernt werden, werde in Tschechien jedoch nur ein kleiner Schnitt gemacht - und eben hierbei muss ganz offensichtlich etwas schief gelaufen sein: Ansonsten hätte Tinker-Bells Schäferstündchen mit dem Rüden Max schließlich folgenlos bleiben müssen.
Seit dem 14. Dezember ist Tinker-Bell nun stolze Mutter von sieben Welpen. Und genau die brauchen jetzt ein neues Zuhause. Denn bei Frauchen Janine Molz können sie unmöglich bleiben. „Und sie im Tierheim abzugeben ist für mich wirklich nur der allerletzte Ausweg“, sagt die 27-Jährige. Dafür sei sie viel zu tierlieb. Sie suche eine gute Bleibe für die Welpen - Menschen, die einen treuen Begleiter, einen richtigen Freund haben möchten. „Ich wünsche mir einfach, dass die Welpen in gute Hände geraten“, betont sie und wirbt für ihre kleinen Vierbeiner: Sie seien schon an Katzen gewöhnt und Mutter Tinker-Bell habe einen geduldigen Charakter. Sie sei dankbar und verspielt. Vater Max ist ein Golden Retriever/Irish Setter-Mischling - ebenfalls mit einem ruhigen Charakter.
Wer an einem der Welpen interessiert ist, kann sich in der Redaktion melden – unter meschede@westfalenpost.de oder unter 0291 / 2999-30.
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