Ein starkes Signal

Der Einzelhandel hat es schon leichter gehabt. Umso mehr ist die Entwicklung bei „Meschede aktiv“ ein starkes Signal: Diese Kaufmannschaft kann es sich leisten, dass ein umtriebiger Vorsitzender nach drei Jahren in die zweite Reihe zurücktritt und Platz für neue Ideen schaffen will. Gleichzeitig steht ein erfahrender Vollprofi bereit, der diesen Posten übernehmen würde. So einen Luxus hätte manch anderer Verein sicherlich auch gern.


Das spricht zunächst einmal für das Klima der Kaufleute unterein­ander und es spricht für den Standort Meschede, der durch Umbauten in den vergangenen Jahren sehr viel attraktiver geworden ist. Jetzt gilt es für die Einzelhändler diesen Vorteil so zu nutzen, dass zusätzliche Kunden in die Läden kommen. Von allein geschieht das nicht und es reicht auch nicht abzuwarten, bis aus Hertie ein „Meschede Center“ wird. Es sind zusätzlich Ideen gefragt. Und das klingt wie geschaffen für einen ehemaligen City-Manager.