Ein Ort zum Wohlfühlen und Spielen
25.11.2011 | 16:54 Uhr 2011-11-25T16:54:00+0100
Bestwig. Die neue Bleibe der Kleinen Offenen Tür Bestwig sind eröffnet. In den hellen Räumen bietet sich den Kindern und Betreuern nun ein freundliches Ambiente für die gemeinsamen Aktionen.
Die Räume sind groß und hell. An den Wänden hängen schon ein paar Fotos und im Hintergrund steht ein riesiger Jenga-Turm. So sehen die neuen Räume der Kleinen Offenen Tür (KOT) „Mittendrin“ aus.
Alle Besucher, die gestern zur feierlichen Eröffnung der neuen Bleibe in Bestwig dabei waren, sind sich einig: Die Kinder des Treffs werden sich hier wohlfühlen! Und es gab gestern gleich doppelten Grund zu feiern: Zum einen den reibungslosen und schnellen Umzug der KOT aus den Kellerräumen des Pfarrzentrums in die Sportanlage „Am Bähnchen“. Und zusätzlich stand das zehnjährige Jubiläum des Kindertreffs an.
„Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass wir heute noch bestehen und jetzt zusätzlich so schöne Räume bekommen haben.“ Ludger Dabrock, der Geschäftsführer der Einrichtungen und Dienste der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel freut sich für die Mitarbeiter und Kinder des Treffs. „Bestwig braucht so eine Einrichtung!“
Auch der stellvertretende Bürgermeister Martin Bracht ist begeistert von den neuen Räumlichkeiten. „In Zeiten des Demografischen Wandels ist die Jugend unser kostbarstes Gut. Deshalb sind solche Einrichtungen extrem wichtig für uns alle.“
Die neue Bleibe des Jugendtreffs macht aber nicht nur die etwa 30 Kinder ab zwölf Jahren glücklich, die dreimal in der Woche zum Spielen, Basteln oder Entspannen vorbeikommen. Claudia Debray, die Leiterin der KOT, ist froh, dass die Räume sehr groß sind und sogar eine separate Küche vorhanden ist. Sie findet auch die Lage klasse. „Wir sind hier gemeindenah, aber gleichzeitig weit genug von den nächsten Nachbarn entfernt, damit sich niemand über Lärm beschweren kann.“ Mit über 140 Quadratmetern könnte die Gruppe sogar unterteilt werden, um unterschiedliches Programm anzubieten. Während Pfarrer Günter Eickelmann die Räume segnete, schenkte Schwester Pia-Elisabeth Hellrung, die Oberin des Bergklosters, dem Jugendtreff ein Glaskreuz.
Die Räume im Pfarrzentrum Christkönig standen der KOT fast zehn Jahre kostenlos zur Verfügung. Die Unterhaltskosten der neuen Bleibe sind allerdings deutlich höher. Deshalb musste die Finanzierung neu abgesichert werden. Die Personalkosten werden vom Kreis getragen und die Gemeinde Bestwig hat ihre Unterstützung zugesagt. Allerdings fehlen noch Möbel, eine Küchenzeile oder eine Stereoanlage. Über Spenden freuen sich die Kinder und Mitarbeiter der KOT jederzeit.
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