Ein modernes und poetisches Fantasy-Drama

D ie Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1 ist der dritte Abenteuerfilm nach Catching Fire. Nachdem Katniss Everdeen, die Hauptperson, ihre zweiten Hungerspiele überlebt hat, wacht sie in einem alten Schiff der Rebellen auf. Sie stimmt der Revolution immer noch vollkommen zu, will sich aber aus Angst um Peeta, der vom Capitol festgehalten wird, nicht öffentlich präsentieren. Ihr wird versichert, dass ihm nichts passiert, wenn es zum Sieg kommt. Deshalb macht sich Katniss auf eine letzte Reise, um Präsident Snow zu töten.

Erste Teile sind hilfreich

Wer die ersten beiden Teile der „Tribute von Panem“-Reihe nicht gesehen hat, hat am Anfang des Films Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Doch nach einiger Zeit sind die Grundrisse der Story klar.

Wie bislang gilt: Die Tribute von Panem sind auch im Kino ein hervorragendes Fantasy-Drama: modern und poetisch. Ein Film, der von einer selbstbewussten Heldin handelt, die hübsch ist und Ausstrahlung hat, aber beides nicht zu offensichtlich zeigt. Vor allem mischt dieser Film Action und Spannung mit Ruhe und Unterhaltung.

„Wenn keiner hinguckt, dann haben sie kein Spiel mehr“ – so lautet seit dem ersten Teil die Moral der Geschichte. Wenn man den Film gesehen hat, nimmt man diese Botschaft mit nach Hause. Und wenn nicht, sollte man ihn sich nicht entgehen lassen.

Natürlich gibt es das Ganze auch als Buch – und das ist auch gut so. Da der Film ziemlich lang ist, hat man ihn aufgeteilt. Trotzdem ist er mit 123 Minuten noch ziemlich lang. Das Buch ist dementsprechend dick, aber es lohnt sich ebenso. Spannung vom Anfang bis zum Ende.