Ein kleiner Ort will ganz groß feiern
11.08.2009 | 17:59 Uhr 2009-08-11T17:59:00+0200Dörnberg. Mit exakt 33 Einwohnern zählt Dörnberg zu den kleinsten Ortsteilen der Gemeinde Bestwig. Dass aber auch kleine Orte ganz groß feiern können, will Dörnberg am kommenden Wochenende, 15./16. August, unter Beweis stellen. Dann begeht die frühere Bergarbeitersiedlung ihren 250. Geburtstag.
Auftakt des Jubiläumsfestes ist am Samstag um 14 Uhr im Festzelt auf den Halden. Gute Laune, musikalische Unterhaltung und gemütliches Beisammensein bilden den Schwerpunkt des ersten Tages. Der eigentliche Festakt findet dann am Sonntag, 16. August, statt. Ab 10 Uhr werden die Gäste im Festzelt begrüßt. Um 10.45 Uhr beginnt dann der Feldgottesdienst mit Pfarrer Günter Eickelmann unter dem neu errichteten Kreuz. Für die musikalische Gestaltung sorgen der Gesangverein „Concordia” Andreasberg sowie die Negertalmusikanten Siedlinghausen.
Gegen 11.45 Uhr folgen die Grußworte. Kinder der Wilhelmine-Lübke-Grundschule Ramsbeck führen dann „Die Sage vom Riesen Dörn” auf. Und auch der legendäre Kurfürst Clemens August, Landesherr im Dörnberger Gründungsjahr 1759, lässt es sich nicht nehmen, persönlich bei den Jubiläumsfeierlichkeiten zu erscheinen. Die beiden Heimatforscher Engelbert Prein und Siegfried Haas haben eine Fotoausstellung erstellt, die ihm Rahmen des Festwochenendes ebenfalls zu sehen ist. Und Musik und Gesang dürfen ebenfalls nicht fehlen.
Die Dörnberger Frauen haben für den Sonntagnachmittag eine große Cafeteria mit reichlich Kaffee und Kuchen vorbereitet. Da der Parkraum in Dörnberg selbst begrenzt ist, haben die Organisatoren einen Großraumparkplatz ein Stück unterhalb des Ortes ausgewiesen. Das Dorf selbst ist für den Verkehr gesperrt. Der Organisationskreis weist außerdem auf den kostenlosen Zubringerdienst der Firma Müller-Reisen hin.
Am Sonntag startet um 9.45 Uhr sowie um 14 Uhr ein Bus an der Andreasberger St.-Barbara-Kirche zum Festzelt auf den Halden. Eine weitere Haltestelle ist am Abzweig Dörnberg. Gegen 16.30 Uhr erfolgt ein einmaliger Rücktransport. Darüber hinaus verkehrt den ganzen Tag über ein Planwagen zwischen Dörnberg und Andreasberg.
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