Ehrenamts-Einsatz für die Umwelt

Stephan Niedzielski, Dr. Lutz Spandau (Vorstand Allianz-Umweltstiftung) Bettina Kreutzmann und Dennis Kettner (von links) auf dem Balkon des Allianz-Forums am Pariser Platz in Berlin. Mit der Tour in die Hauptstadt sollte das ehrenamtliche Engagement gewürdigt werden.
Stephan Niedzielski, Dr. Lutz Spandau (Vorstand Allianz-Umweltstiftung) Bettina Kreutzmann und Dennis Kettner (von links) auf dem Balkon des Allianz-Forums am Pariser Platz in Berlin. Mit der Tour in die Hauptstadt sollte das ehrenamtliche Engagement gewürdigt werden.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Die Bestwiger Stephan Niedzielski (16) und Dennis Kettner (22) kennen sich seit der Grundschule. Als Ranger setzen sie sich für den Naturschutz ein.

Bestwig/Berlin.. Seit Grundschultagen sind Stephan Niedzielski (16) und Dennis Kettner (22) ehrenamtlich als Ranger aktiv. Sie sind mit Herzblut und voller Eifer dabei.

Anfang des Jahres haben sie die neue NaRa-Jugendgruppe in Bestwig gegründet. Wichtigstes Ziel ist es, Kinder für die Natur vor der eigenen Haustür zu begeistern. Es ist ein kleines Erfolgsprojekt und ein gutes Beispiel für das so wichtige kleine grüne Ehrenamt.

Nützliche Ideen für weitere Arbeit

Gemeinsam mit Bettina Kreutzmann, Vorstandsvorsitzende des Naturranger-Vereins, waren die beiden jetzt in Berlin. „Es ist wichtig, das ehrenamtliche Engagement, insbesondere von Jugendlichen, anzuerkennen und gezielt zu fördern. Mit unserer ersten Berlin-Reise in Kombination mit der Deutschen Klimaschutzpreisverleihung der Allianz-Umweltstiftung ist uns dies mehr als gelungen“, freut sich Kreutzmann.

Die Präsentation der ausgezeichneten Projekte und die darauf folgende Preisverleihung an die Gewinnerschulen gaben den jungen Naturrangern zahlreiche kreative und nützliche Ideen für die weitere Jugend- und Vereinsarbeit.

Die Gelegenheit, die gewonnenen Impulse zu vertiefen, nutzten die Naturranger bei den anschließenden intensiven Gesprächen mit den Preisträgern und geladenen Gästen aus Politik und Umweltschutz.

„Ich habe in den vergangenen Jahren die Allianz-Umweltstiftung und ihre Veranstaltungen auf unterschiedliche Weise zu schätzen gelernt. Hier geht es um überschaubare nachhaltige Projekte die mitunter auch ihrer Zeit brauchen um zu reifen. Das motiviert mich immer wieder aufs Neue und dieses positive Gefühl ist auch auf die Jugendlichen übergesprungen“, so Kreutzmann

Ihr klares Fazit: „Auch ehrenamtlicher Umweltschutz kann richtig Spaß machen und lohnt sich auf jeden Fall“. Fehle nur noch eine Schule aus dem Hochsauerlandkreis auf der Klimaschutzbühne – aber was nicht ist, könne ja noch werden.

Persönliche Führung

Für die Sauerländer stand in Berlin auch ein Besuch im Zoo auf dem Programm. Neben Fledermäusen und Flughunden weckte das weltbekannte Zoo-Aquarium das Interesse der Jugendlichen. Umso größer war die Überraschung, als Zoo-Kurator Heiner Klös die kleine Gruppe zu einer persönlichen Führung in die Unterwasserwelt des Zoos einlud. Ein überzeugender und sicher unvergesslicher Einblick in ein besonderes Artenschutzprojekt.