„Ehrenamt sollte mehr Berücksichtigung finden“

Kirchrarbach..  Beste Stimmung und eine volle Rarbachhalle herrschten beim Neujahrsempfang, verbunden mit einem Ehrenamtstag in Kirchrarbach. Die Bürger der neun Ortschaften der Gemeinde aus, Dornheim, Föckinghausen, Hanxleden, Kirchrarbach, Mönekind, Niederhenneborn, Oberrarbach, Sellmecke und Sögtrop waren dazu am Sonntagnachmittag eingeladen.

„Danke“ sagen

Als Gäste hierzu waren Professor Dr. Patrik Sensburg, Pfarrer/Dechant Georg Schröder und Bürgermeister Bernhard Halbe als Festredner zugegen. Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Werner Lippes eröffnete den Neujahrsempfang unter anderem mit: „Wir, das heißt alle Vereine und die neun Dörfer des Rarbachtals wollen allen Bürgerinnen und Bürgern einmal im großen Rahmen Danke sagen“. Anschließend machte er die Bühne frei für Professor Dr. Patrick Sensburg. Er sprach zur Freude aller, über viel Dinge in Dörfern und Städten und war voller Lobes der Rarbachtal Gemeinden. „Es sollte das Ehrenamt vielmehr Berücksichtigung finden, insbesondere wenn wir uns mit den Ballungszentren vergleichen“, referierte Sensburg. „Laut der Töpfer-Studie könnte nur in den Ballungszentren, Daseinsstudie betrieben werden. Dabei wird aber gänzlich vergessen was hier an Arrangement ist und was diese Region lebenswert macht“.

Anschließend ergriff Pfarrer/Dechant Georg Schröder das Wort. Er erwähnte wie wichtig das Ehrenamt ist. „Wichtig für alle ist auch die eigene Motivation und dazu gehört auch solch ein Tag wie dieser“. Bürgermeister Bernhard Halbe ging auch auf die Jugendlichen im Rarbachtal ein: „Die Perspektiven für die Jugendlichen sind sehr gut. Hier können sie einen Beruf suchen den sie in Schmallenberg oder zwischen Arnsberg und Brilon oder Warstein ausüben wollen“. Meine Lieblingsworte sind: „Wer im Dorf leben will ist besser aufgehoben als anderswo.“