Dorfmitte soll attraktiver werden

Was wir bereits wissen
Der Heimat- und Förderverein Salwey hat sich Gedanken gemacht, wie der Ort attraktiver gestaltet und damit die Lebensqualität erhöht werden kann.

Niedersalwey..  Weil die Gestaltung des Dorfmittelpunktes nicht mehr zeitgemäß ist, hat der Verein einen Architekten beauftragt, sich Gedanken darüber zu machen, wie der Bereich entsprechend umgestaltet werden kann. In mehreren gemeinsamen Begehungen, bei denen auch Einwohner viele Ideen einbrachten, haben sich zwei Schwerpunkte herauskristallisiert.

In die Jahre gekommen

Zum einen geht es dabei um die Außenanlagen der St.-Quirinus-Kapelle - und damit um den Dorfplatz. „Neben der in die Jahre gekommenen Optik hat dieser Bereich besonders unter den Veränderungen des Umfeldes gelitten“, schreibt Fördervereins-Vorsitzender Rudi Kaiser in einem Brief an die Gemeinde. „In den vergangenen Jahren haben die Existenz der Gaststätte und der Volksbank von sich aus für Begegnungen und Kontakte unter den Salweyern gesorgt“, so Kaiser. Jetzt aber diene dieser Platz lediglich noch als Transferfläche, der ohne einen Blick nach rechts oder links überquert werde. Lediglich beim Schützenumzug und am Volkstrauertag komme der Bereich zur Geltung.

Anziehungspunkt

Das soll sich nun ändern. Unter Einbeziehung der Quirinus-Kapelle und des Ehrenmals soll eine deutliche Steigerung der optischen Wirkung dafür sorgen, dass der Dorfplatz von sich aus als anziehend empfunden wird und damit zum Verweilen einlädt. Der Heimat- und Förderverein will so einen Anziehungspunkt schaffen.

Weitere Ideen und Vorschläge

Verändern soll sich auch eine Fläche auf der nördlich und damit gegenüberliegenden Straßenseite. Dort befindet sich als positiver Blickfang ein Friedensbrunnen, den die KLJB seinerzeit errichtet hat. Das Problem: Glascontainer machen das positive Bild zunichte. Daher schlägt der Verein zum einen eine Verlegung der Glascontainer vor. Mit entsprechender Bepflanzung und Sitzgelegenheiten soll der Bereich zudem noch ansprechender gestaltet werden.

Zumindest die Arbeiten rund um den Friedensbrunnen könnten nach Angaben von Rudi Kaiser möglicherweise noch in diesem Jahr beginnen. Vorab soll im März aber erst einmal eine Dorfversammlung stattfinden, in der der Verein den Einwohnern seine Pläne vorstellen möchte. „Bei der Gelegenheit nehmen wir natürlich auch gern weitere Ideen und Vorschläge mit auf“, sagt Kaiser. Einen genauen Termin für diese Zusammenkunft will der Verein rechtzeitig bekannt geben.