Diskussion um neues Gewerbegebiet in Schmallenberg

Das Gewerbegebiet Lake ist ausgeschöpft. Nördlich davon könnte ein weiteres entstehen.
Das Gewerbegebiet Lake ist ausgeschöpft. Nördlich davon könnte ein weiteres entstehen.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
In der Kernstadt gehen die Gewerbeflächen aus – die CDU-Ratsfraktion drängt deshalb auf die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets nördlich der Bahnhofstraße.

Schmallenberg..  In einem Antrag an den Bürgermeister weist die Fraktion darauf hin, dass das Gewerbegebiet Lake mittlerweile flächenmäßig erschöpft ist. Josef Schörmann, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, bestätigt dies: „Das ist in der Tat ein Problem – im Gewerbegebiet Lake sind bereits alle Flächen veräußert worden.“ In der Kernstadt könnten Unternehmen derzeit keine Gewerbeflächen mehr angeboten , lediglich im Bad Fredeburger Gewerbepark Hochsauerland, der auf Holzwirtschaft spezialisiert ist, sind noch Flächen frei.

Zwischen Kernstadt und Gleidorf

Deshalb bringt die CDU-Fraktion nun eine Fläche nördlich der Bahnhofstraße zwischen der Kernstadt und Gleidorf ins Spiel und fordert die Verwaltung auf, entsprechende Planungen und Grundstücksverhandlungen in die Wege zu leiten.

„Hierdurch wird gewährleistet, dass wir neben der positiven Entwicklung im Holzgewerbepark Bad Fredeburg auch in Zukunft einer bedarfs-, nachfrage- und zeitgerechten Entwicklung von dringend benötigten Gewerbeflächen gerecht werden“, heißt es dazu im Antrag der CDU.

Idee aus Stadtentwicklungskonzept

Neu ist diese Idee nicht – sie ist Teil des „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes 2030“, das bereits 2012 veröffentlicht wurde. Darin heißt es, dass die Stadt vor allem dem produzierenden Gewerbe „entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten“ bieten müsse, weil dieser Sektor für die örtliche Wirtschaft von hoher Bedeutung sei. Als möglicher Standort wurde schon damals die nun wieder diskutierte Fläche nördlich der Bahnhofstraße festgehalten.

Laut CDU-Fraktionsvorsitzendem Ludwig Poggel seien nun auch „konkrete Handlungen“ notwendig. „Deshalb hat die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag formuliert, der im Stadtrat diskutiert und hoffentlich auch seine Zustimmung finden wird“, so Poggel. Die nächste Sitzung des Stadtrates ist für Donnerstag, 26. März, im kleinen Saal der Stadthalle geplant.