Die Wirtschaft in die Organisation einbeziehen

Heribert Störmann ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Schmallenberger Woche.
Heribert Störmann ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Schmallenberger Woche.
Foto: Katrin Clemens
Was wir bereits wissen
Kaum ist er in Rente gegangen, hat Heribert Störmann schon wieder einen neuen Job – ehrenamtlich. Der frühere Bauamtsleiter ist nun für die Organisation der 20. Schmallenberger Woche im Sommer 2016 zuständig.

Schmallenberg..  Kaum ist er in Rente gegangen, hat Heribert Störmann schon wieder einen neuen Job – ehrenamtlich. Der frühere Bauamtsleiter ist nun für die Organisation der 20. Schmallenberger Woche im Sommer 2016 zuständig. Im Interview erklärt der neue Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, warum er einiges verändern will und wie weit die Planungen für das große Fest im nächsten Jahr sind.

An welche Schmallenberger Woche erinnern Sie sich persönlich am liebsten zurück?

Heribert Störmann: Unter den Musikveranstaltungen gab es eine, die mich besonders begeistert hat – der Auftritt einer Beatles-Coverband. Aber da war die Stimmung insgesamt super, der Funke ist einfach übergesprungen.

Und das tut er hoffentlich auch im nächsten Jahr – dafür müssen nun unter anderem Sie sorgen. Mit welchem Gedanken haben Sie diese Aufgabe angenommen?

Es ist eine reizvolle Aufgabe. Ich kann so etwas für die Stadt tun und bin weiter mit dabei. Aber natürlich ist das Ganze keine One-Man-Show. Dahinter steckt eine 20-köpfige Arbeitsgruppe, die seit Jahren ein eingespieltes Team ist.

Was wollen Sie als neuer Kopf dieses Teams anders machen?

Ich will die Organisation etwas verändern und zum Beispiel Werbegemeinschaft und Wirtschaftsförderung stärker einbinden. Schließlich ist die Schmallenberger Woche auch ein Wirtschaftsfaktor. Wir holen tausende potenzielle Kunden in die Stadt und das Ganze bringt einen Umsatz von fast einer Viertel Million Euro. Was mir aber auch sehr wichtig ist, ist die Zusammenarbeit mit den Dörfern. Ich möchte sie stärker in die Ideen-Entwicklung und die Suche nach einem passenden Motto einbinden. Die Woche soll schließlich auch in ihrem Empfinden „Ein Fest für alle“ sein.

Was wird sich noch ändern?

Wir denken auch darüber nach, die Bühne etwas zeitgemäßer zu bestücken, zum Beispiel mit moderner Medientechnik. So könnten wir auch den Sponsoren eine bessere Fläche bieten, denn ohne sie wäre die Schmallenberger Woche nicht denkbar. Allein durch den Bierverkauf lässt sie sich bei Weitem nicht finanzieren.

Wie weit sind denn die Planungen für die 20. Schmallenberger Woche schon?

Wir haben schon zahlreiche Gespräche geführt, zum Beispiel mit Musikern. Und das, obwohl noch ein ganzes Jahr lang Zeit ist. Dass der Vorlauf so lang ist, hätte ich vorher nicht gedacht. Wir hoffen, dass wir etwas Besonderes bieten können im nächsten Sommer – was auch nicht ganz einfach wird, denn das Team hat in den vergangen Jahren schon immer sehr hoch vorgelegt.