Das aktuelle Wetter Meschede 11°C
AUSSTELLUNG

Die Spinnen und Scheusale der Lili Fischer

02.09.2012 | 17:02 Uhr
Die Spinnen und Scheusale der Lili Fischer
Foto: Daniela Köhler

Schmallenberg. Bereits in Bad Berleburg sorgte Lili Fischers Ausstellung „Spinnen und Scheusale“ für Furore, jetzt ist die Schau mit Gänsehautfaktor für vier Wochen im Kunsthaus „Alte Mühle“ in Schmallenberg zu sehen und verwandelt das historische Gemäuer in einen unheimlichen Ort.

Dunkle, bedrohlich wirkende Schatten und riesige Spinnen empfingen die zahlreichen Besucher bei der Eröffnungsfeier, zu der auch Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe gekommen war. Prof. Dr. Lili Fischer, die im Jahr 2003 den berühmten „Hexenplatz“, ein Kunstwerk des Waldskulpturenweges, schuf, verbindet mit ihrer Ausstellung den Kultort bei Oberkirchen und das Museum auf gekonnte Weise. So sind erstmalig die Vorlagen, aus denen die Tiertafeln am Hexenplatz entstanden, im Sauerland zu sehen. Nach ihrer umfangreichen „norddeutschen Scheusalforschung“, wie die Künstlerin es selbst nennt, sind diese Schatten-Kreaturen erstmals seit vielen Jahren wieder öffentlich zu sehen.

Hexen, Spinnen, Nachtfalter, Faltergeister und Schnaken - die Welt der Lili Fischer ist meist düster und spiegelt Bedrohlichkeiten und Ängste unserer Zeit wider, regt zum Nachdenken an und treibt dem Besucher manch Gänsehautschauer über den Rücken.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 30. September, im Kunsthaus „Alte Mühle“ in Schmallenberg zu sehen.

Daniela Köhler

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7050242/create

Fotos und Videos
Catharina Cramer im Interview
Bildgalerie
Warsteiner
Schützenfest Kückelheim
Bildgalerie
Fotostrecke
Vogelschießen
Bildgalerie
Vogelschießen
Jüppkenparkfest in Berge
Bildgalerie
Party
Aus dem Ressort
Sauerland-Kommunen müssen Strom-Konzession neu vergeben
Kartellamt
Das Vergabeverfahren für Strom- und Gaskonzessionen an den Energieversorger Hochsauerland-Energie muss in Meschede, Olsberg und Bestwig neu aufgerollt werden. Das hat das Landeskartellamt entschieden. Die Behörde bemängelt, das Verfahren sei nicht transparent und ergebnisoffen gewesen.
Tunnel-Streit vor Kompromiss
Bahn
Verkehrsverbände in Westfalen fordern nur noch den zweigleisigen Ausbau des Glösinger und des Freienohler Tunnels. die Deutsche Bahn sperrt sich wegen der Kosten. Von 25 Millionen Euro ist die Rede.