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Kolping-Karneval

"Die Narrtei dicke im Blut"

15.02.2010 | 06:22 Uhr
"Die Narrtei dicke im Blut"

Meschede. Wären Humor und Lachen zugelassene Zahlungsmittel, so wären Meschedes Finanzprobleme gelöst: Die Karnevalisten der Kolpingfamilie haben ihrem Motto „Ist die Wirtschaft auch im Tal - Kolping feiert Karneval” alle Ehre gemacht. Siegfried Machalla wurde zum Karnevalsprinzen gekürt.

Sitzungspräsident Josef Berkenkopf führte durch ein Programm, das vor Witz und scharfzüngigen Pointen strotzte. Den Höhepunkt bildete die Proklamation des neuen Prinzen. Siegfried Machalla übernahm die Prinzenkappe von seinem Vorgänger Axel Blanke. Der 54-Jährige ist verheiratet und eigentlich gebürtiger Briloner, aber schon seit jungen Jahren eingefleischter Mescheder. Außerhalb der fünften Jahreszeit arbeitet Siegfried Machalla als selbstständiger Unternehmens- und Personalberater. „Ich habe die Narretei dicke im Blut”, verriet er in seiner Antrittsrede. Sein närrisches Gefolge dankte es ihm mit einem donnernden dreifachen „Man-Tau”.

Im Programm begeisterte u.a. Bauchredner Markus als „Jupp und Jüppchen” bei seinem ersten Auftritt in Meschede. Gleich drei Tanzgarden sorgten im Programm für Auflockerung und überzeugten mit ihren tänzerischen Darbietungen. Nicht weniger graziös zeigte sich auch das Hünenburger-Männerballett.

Stephan Happel

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