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„Die Arbeit der Feuerwehr ist immer etwas Besonderes“

10.09.2012 | 17:36 Uhr

Kirchrarbach. Zum zweiten Mal hat die Löschgruppe Kirchrarbach den Stadtfeuerwehrtag ausgerichtet. „Meinen Dank richte ich unter anderem an Pfarrer Georg Schröder für die Gestaltung der Messfeier. Der Kur- und Knappenkapelle Bad Fredeburg und dem Tambourcorps der Feuerwehr Fleckenberg für die musikalische Begleitung“, sagte Stadtbrandinspektor Rudolf Schramm, der. Der Festzug mit den Ehrengästen, den einzelnen Zügen, den Jugendfeuerwehren und den Standarten, war sehenswert. In den Grußworten von Wehrleiter Schramm wurden unter anderem einige Dinge angesprochen. So zum Beispiel: die geänderten Zeitvorgaben der Bezirksregierung machen es notwendig, im gesamten Stadtgebiet den Brandschutz neu zu beurteilen.

Das Fahrzeugkonzept wurde neu ausgearbeitet und durch die Stad beschlossen. Die neue Beurteilung machte die Überarbeitung der bestehenden Alarm- und Ausrückordnung notwendig. Denn Einsätze gab es 2011 zur Genüge. Insgesamt mussten 230 Einsätze ausgeführt werden. Davon waren 59 Brandeinsätze, 129-mal technische Hilfe und 42 Fehlalarme aufgelaufen.

98 Personen mussten gerettet werden und insgesamt mussten 12 987 Stunden (Einzel-, Übungs- und Lehrgangsstunden) abgeleistet werden. „Im vergangenen Jahr sind wir in der Stadt Schmallenberg, bis auf einen Großbrand am Karfreitag im Gewerbegebiet Lake verschont worden“, sagte Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe in seiner Begrüßungsansprache. „Die Arbeit der Feuerwehrleute ist etwas ganz Besonderes, sie müssen immer abrufbereit sein und notfalls ihr Leben einsetzten.“

Neben der Anschaffung von Geräten, Dienst- und Schutzkleidung fiel ein Posten von 390 000 Euro auf die Anschaffung von drei Löschfahrzeugen. Mit dem Typ LF 10/8 ist Schmallenberg innovativer Vorreiter in Deutschland. Dieser Fahrzeugtyp kann bis zu neun Feuerwehrleute befördern, ist nach österreichischer Normung für die Flächengemeinden angepasst und kann bis zu 800 Liter Wasser aufnehmen.

Peter Beil



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