Der Service-Gedanke steht im Mittelpunkt

Meschede..  Wer gerade baut oder renoviert, wer gern schön wohnt und dabei Geld sparten will, der war am Wochenende auf der Ausstellung „BauLokal“ in der St.-Georgs-Halle genau richtig. 43 Aussteller überwiegend aus der näheren Umgebung zeigten, was es rund ums Bauen, Wohnen, Renovieren und Energiesparen zu entdecken gibt.

Das Angebot konnte sich sehen lassen: Von nachhaltiger Energiespar-Lösungen über schöne Möbel bis zu mitdenkender Technik. Es gab viel zu entdecken für jeden Geschmack und Bedarf, und alles unter einem Dach. Das war die vorherrschende Meinung der über 4000 Besucher an beiden Tagen.

Besonders im Fokus der Besucher stand auch das Thema Zukunft. So erfuhren sie, wie sie von überall her mit ein paar Klicks zuhause alle technischen Geräte im Griff haben können: Hausautomation ist das Stichwort. Damit gehören bange Fragen wie: „Mist, habe ich die Herdplatte angelassen?“ der Vergangenheit an. Ein Klick auf Smartphone oder Tablet – und die Platte ist ausgeschaltet, die Jalousinen sind unten und die Waschmaschine läuft. Ein weiterer, verstärkter Anlaufpunkt war das Thema, wie man sich zukünftig noch besser vor Einbrechern schützten kann. Aber auch Bautenschutz, Schönes Wohnen, ökologisches Bauen und Energiesparen waren wichtige Messepunkte. Die Schwerpunkte der Ausstellung wählt das Ausstellungsteam nach den Wünschen und Bedürfnissen der Besucher, verriet Organisator Willi Bannenberg von „BauLokal“.

Man setze dabei vor allem auf hohe Qualität und fachmännische Beratung. „Der Service-Gedanke steht auf der Ausstellung im Vordergrund, Egal, worum es geht, unsere Aussteller helfen den Besuchern persönlich und individuell“, so Bannenberg.

„Diese Ausstellung ist ein wichtiges Ereignis für die regionale Wirtschaft“, urteilte Heinz-Theo Janek aus Meschede, der an seinem Stand das große Feld der Raumausstattung sowie Deko und Gardinen präsentierte. „Ich bin das fünfte Mal in Folge vertreten und werde nächstes Jahr auch wieder da sein. Mich besuchen hier alte Kunden, ich gewinne neue Interessenten vor Ort im persönlichen Beratungsgespräch“, bringt er es auf den Punkt und lobt die Ausstellung, die Besucher mit Handwerkern und anderen Anbietern aus ihrer unmittelbaren Nähe zusammenbringe und wo Service keine Worthülse sei.

„Motor für Wirtschaft der Region“

Rund 25 Prozent seiner Kunden berufen sich auf die Gespräche, die an seinem Stand auf der Ausstellung, mit dem er seit fünf Jahren dort vertreten ist, geführt werden. „Deshalb komme ich auch nächstes Jahr wieder, denn die Gespräche hier bringen mir wertvolle Aufträge“, betonte Ernst Feldmann aus Freienohl-Brumlingsen, Metallbaumeisterbetrieb und Edelstahldesign. Wichtig sei auch das Angebot von BauLokal, außerhalb der Ausstellung, auf deren Homepage durch Anklicken als Firma präsent zu sein.

Sven Kramer, Inhaber der Firma Menotex in Meschede, ist mit seiner Haus- und Gebäudeautomation schon seit vier Jahren auf der Ausstellung vertreten. Kramer, der intelligente Lösungen in den Bereichen Wohnkomfort, Sicherheit und Energiesparen anbietet, will auch im kommenden Jahr wieder ausstellen. „Wenn man auf der Messe ins Gespräch kommt und ein Projekt plant, ist es danach ganz einfach, in Kontakt zu bleiben. Termine, Wünsche und Besprechungen – alles geht spontan, bequem und ganz flexibel“, sagte er überzeugt.

Zum ersten Mal dabei ist Werner Hoffmann von Metall- und Anlagenbau Hoffmann in Enste. „Das große Interesse hätte ich nicht erwartet“, fasst er seinen ersten Eindruck erfreut zusammen. „In fünf Stunden habe ich schon vier Termine vor Ort mit wirklichen Interessenten vereinbart. Für mich dabei überraschend: Die Besucher haben meistens detaillierte Vorstellungen, was sie genau haben möchten. Ich kann meine ganze Produktpalette direkt dem Endkunden erläutern. Klare Sache, nächstes Jahr bin ich wieder dabei“, weiß er heute schon.

Auch Bürgermeister Uli Hess war von der Ausstellung angetan: „Sie zeigt deutlich die Leistungsfähigkeit unserer heimischen Betriebe, die ein wichtiger Bereich des Mittelstandes und somit Motor für die Wirtschaft unserer Region sind.“