Das Rathaus soll barrierefrei werden

Meschede..  Die Barrierefreiheit im Mescheder Rathaus soll deutlich verbessert werden. Dafür plant die Stadtverwaltung unter anderem, einen Außenaufzug an dem Gebäude zu errichten. Allerdings: Voraussetzung, um das Vorhaben umsetzen zu können, wäre eine Förderung durch das Land NRW. Förderanträge wurden bereits gestellt.

Klaus Wahle, Leiter des Fachbereichs Planung und Bauordnung, stellte das Konzept jetzt den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung vor. Die Stadt schlägt darin vor, für die barrierefreie Ausgestaltung und energetische Sanierung des Rathauses das städtebauliche Entwicklungskonzept Innenstadt zu erweitern. Konkret ist dafür ein ganzes Maßnahmenbündel geplant. Größter „Posten“: Der Bau eines neuen Aufzugturms an der Gebäudeseite zum Franz-Stahlmecke-Platz. Der bestehende Innenaufzug im mehr als 50 Jahre alten Rathaus ist nur 1,50 Meter tief, so dass er mit heute gängigen Rollstühlen nicht genutzt werden kann.

850 000 Euro Gesamtkosten

Weiterer „Engpass“ für Menschen mit eingeschränkter Mobilität: Die Türanlagen im Erdgeschoss sowie die Rampe zum Bürgerbüro. „Wir möchten deshalb überprüfen, ob und wie der gesamte Eingangsbereich optimiert werden kann“, kündigt Klaus Wahle an. Ziel der Maßnahmen: Sowohl Eingangsbereich sowie die höher gelegenen Stockwerke inklusive Ratssaal sollen barrierefrei erreichbar werden.

Die Gesamtkosten für das Maßnahmenpaket belaufen sich nach aktuellen Schätzungen auf rund 850 000 Euro. Sollten die Fördermittel schon 2015 bewilligt werden, könnte die bauliche Umsetzung zwischen 2016 und 2018 erfolgen.

Endgültig beschlossen werden soll das Handlungskonzept vom Mescheder Stadtrat in seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 28. Mai. Die Zusammenkunft beginnt um 17 Uhr und ist öffentlich.