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Das Esloher Museum hat einen neuen Namen

18.09.2012 | 14:11 Uhr
Das Esloher Museum hat einen neuen Namen
Der Esloher Musumskomplex aus der Luft.Foto: Jens Stockhausen

Eslohe. Das Esloher Maschinen- und Heimatmuseum hat einen neuen Namen: Bei einer außerordentlichen Generalversammlung einigten sich die Mitglieder des Museumsvereins mit nur einer Gegenstimme auf die neue Bezeichnung „DampfLandLeute - Museum Eslohe“.

Zuvor hatte der Verein zu einem Namens-Wettbewerb aufgerufen. Zwar stamme die nun gewählte Wortkombination nicht von einem der Teilnehmer. Doch mehrere der Einsendungen seien in diese Richtung gegangen, so der Verein. Unter diesen Einsendungen soll in der nächsten Zeit der Gewinner ermittelt werden.

Heimat wird oft mit verstaubt und antiquiert gleichgesetzt

Die Namensgebung selbst war ein langwieriger Prozess. Rund ein Jahr hatte sich der Vorstand des Museumsvereins mit diesem Thema beschäftigt. Die Namensänderung war nach Angaben des Vereins nötig, weil sich viele Menschen an dem Begriff „Heimat“ gestoßen hätten. Heimat werde häufig mit verstaubt oder antiquiert gleichgesetzt. Sogar von der Assoziation mit dem Begriff Heimatstube sei die Rede gewesen. Das alles ist das Esloher Museum aber eben nicht.

Bedeutende Sammlung

Gleichzeitig scheine der Begriff „Maschinenmuseum“ die Bandbreite der Energie- und Technikgeschichte, die im Museum gezeigt wird, zu kurz zu fassen. Außerdem habe der bisherige Name nicht die überregionale Bedeutung des Museums widergespiegelt. Immerhin beherbergt es unter anderem eine Sammlung von 15 betriebsfähigen alten Dampfmaschinen, die als die bedeutendste in ganz Deutschland gilt.

„Das Museum in Eslohe vereinigt in gelungener Weise die Darstellung der regionalen Technikgeschichte. Insbesondere die Maschinensammlung hebt das Museum weit über das Niveau eines typischen Heimatmuseums hinaus, indem es nicht nur Handwerk und Landwirtschaft präsentiert, sondern als lebendiges Museum auch Maschinen in Funktion zeigt“, beschreibt der Dampfkraft-Experte und Mitautor des Buches „Die Geschichte der Dampfmaschine“, Albert Gieseler aus Mannheim, die Sammlung zur Energiegeschichte. Und hierbei verdiene es besonders die Dampfmaschinen-Sammlung hervorgehoben werden.

Von Gudrun Schulte

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