Comedian Luke Mockridge reißt ausverkaufte Stadthalle mit

Dem Publikum hat’s sichtlich gefallen.
Dem Publikum hat’s sichtlich gefallen.
Foto: Kenneth Lübke
Was wir bereits wissen
Über 600 Besucher in der Stadthalle Meschede – gute Startbedingungen für den Bonner Komiker. Manche gehen aber trotzdem früher...

Meschede..  Luke Mockridge ist der Newcomer der deutschen Comedy-Szene. Mit seinem Live-Programm „I’m Lucky, I’m Luke!“ füllte er am Donnerstagabend die Stadthalle. Sämtliche 600 Plätze waren besetzt. Das überwiegend junge Publikum war begeistert. Der 25-Jährige kam an mit seiner aufgedrehten, kindischen Art.

In Liedern und Gags improvisierte er meist schnell, gekonnt und schlagfertig. Zwischenrufe wie „der Witz zündet nicht“ bringen einen wie ihn nur kurz aus dem Konzept. Mockridge kontert mit frechen, aber lustigen Sprüchen. Die Betroffenen nehmen’s mit Humor. So wie der 82-Jährige, den Mockridge zum Stichwort Fernsehen fragt: „Was haben Sie denn früher geguckt? Fenster?“

Sohn berühmter Eltern

In „I’m Lucky, I’m Luke!“ geht es vor allem um seine Kindheit in einer Großfamilie. Und die Welt der sozialen Netzwerke. Gute Gelegenheit, das Publikum in die Show mit einzubeziehen. Der Bonner analysiert Facebook-Nachrichten, die er in der Pause erhält. In der zweiten Hälfte improvisiert er daraus Gags und Songs.

Mockridges Comedy-Fähigkeiten wurden ihm quasi in die Wiege gelegt. Denn er ist der Sohn von Bill Mockridge, Schauspieler und Erfinder des in Meschede bestens bekannten Improvisationstheaters „Springmaus“. Auch seine Mutter ist Komikerin und Schauspielerin.

Nicht jedermanns Sache

Einige Ältere nutzten die Pause, um unauffällig zu verschwinden. Mockridge ist nicht jedermanns Sache. Ein Familienvater sagt: „Das Programm ist gut und abwechslungsreich. Ich kannte Mockridge nicht, aber werde ihn mir wohl auch mal im Fernsehen angucken.“

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